Wesel. Frauen, die an Brustkrebs oder einem so genannten Carcinoma in situ erkrankt sind oder waren, haben meist viele Fragen und sind häufig durch die Diagnose verunsichert. In dieser besonderen Situation kann es sehr hilfreich sein, sich in einer Gruppe von Gleichgesinnten mit krankheitsbezogenen Gefühlen auseinanderzusetzen und Erfahrungen auszutauschen, um neuen Lebensmut zu finden. Denn wissenschaftliche Studien zeigen, dass Gruppenangebote, die sich gezielt mit Gesundheitsförderung beschäftigen, psychische Belastungen und Folgen von Therapien durchaus positiv beeinflussen können und somit die Lebensqualität steigern.

Kurz gesagt, es lohnt sich für die Frauen, den Schritt in die Gruppe zu wagen und miteinander zu sprechen.

Entsprechend bietet das kooperative Brustzentrum Wesel am Standort Evangelisches Krankenhaus Wesel unter der Leitung von Dr. Birgit Zilch-Purucker und Pfarrerin Gesine Gawehn wieder die etablierte geleitete Gesprächsgruppe „mamma mia“ an. Diese formiert sich turnusmäßig immer nach den Sommerferien neu. Nun ist es wieder soweit. Die Teilnehmerinnen treffen sich ab September wieder über zehn Monate lang regelmäßig einmal monatlich jeweils an einem Mittwoch von 18 bis 20 Uhr unter einem thematischen Schwerpunkt.

Im Rahmen einer Informationsveranstaltung erläutern Psychoonkologin und Krankenhaus-Seelsorgerin am Mittwoch, 10. August um 19.00 Uhr im großen Konferenzraum (6. Etage) Konzept und Struktur der Gruppe. Dazu eingeladen sind betroffene Frauen, die einen neuen Weg im Umgang mit ihrer Erkrankung und entsprechenden Austausch suchen. Anmeldung dazu vorab ist nicht erforderlich.

Informationen und Anmeldung zur Gruppe sind möglich unter (02 81) 106  2913 oder  (02 81) 106 - 2706. Rückrufanfragen auf dem Anrufbeantworter werden auf jeden Fall berücksichtigt.