Mülheim. Pfarrer Michael Manz von der Styrumer Immanuelkirche ist es gelungen, Rainer Pause (Kabarettist bekannt durch die “Stunksitzung”) und  Martin Stankowski (Stadthistoriker) mit ihrem Programm „Tod im Rheinland – eine kabarettistische Knochenlese“ einzuladen.

Einerseits gibt es keine Heldengräber in Bonn, Köln oder Aachen, aber andererseits ist das Rheinland die knochenintensivste Region Nordwesteuropas. Es wimmelt von Heiligen und ihren sterblichen Überresten, den Knochen, die als Reliquien heftig begehrt und lebhaft verehrt werden. Die Rheinländer sind mit ihnen auf Du und Du. Aber ist deshalb auch der Umgang mit Tod und Sterben anders? Ist es gar vergnüglicher, leichter? Oder kommt es am Ende doch wieder auf dasselbe heraus: Wir haben Angst und tun uns schwer mit dem Abschied? Nützt der Umgang mit den alten Klamotten heute überhaupt noch etwas? Wer ist heute zuständig für diese Themen? Die Kirche, der Glaube? Oder das Kabarett und der ADAC?

Zu sehen und zu hören sind sie am Donnerstag, 10. März 2016, um 19.30 Uhr in der Kaiser-Wilhelm-Str. 21. Der Eintritt beträgt 15 €.