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Krefeld. „Der Steiger im Hafen ist ein Stück Uerdingen und deshalb muss dieser auch so schnell wie möglich wieder in Betrieb genommen werden“, sagt Uerdingens Bezirksvorsteher Jürgen Hengst (SPD). Er hat deshalb entsprechende Gespräche mit der Geschäftsführung des Hafens geführt und von dort ist ihm signalisiert worden, dass man mit Hochdruck an einer Lösung arbeite.

Das Wasser- und Schifffahrtsamt hatte bei einer Routineuntersuchung Schäden am Steiger festgestellt und veranlasst, dass dieser außer Betrieb genommen werden muss. Damit können Passagierschiffe aktuell in Uerdingen nicht mehr anlegen.

 „So kann das in keinem Fall bleiben“, sagt Jürgen Hengst, der auf die neue Attraktivität des Krefelder Hafens durch die Deichsanierung hinweist. „Wir wollen auch attraktiv sein für die Besucher, die über den Rhein kommen und dafür brauchen wir einen Steiger“.

Wie kann eine Lösung aussehen? Die Geschäftsführung der Rheinhafen AG überprüft mehrere Optionen. Zunächst ist eine Fachfirma beauftragt worden, einen Kostenvoranschlag zu erstellen. Mit dieser Prüfung soll schon in der kommenden Woche begonnen werden. Danach werde man sich zusammensetzen und die Ergebnisse bewerten, so Jürgen Hengst. „Ich habe aber auch weitere Alternativen ins Gespräch gebracht, möglicherweise ist es auch denkbar, zumindest für eine Übergangszeit, einen Steiger aus einem anderen Hafen anzumieten“.

Jürgen Hengst ist der Hafen AG dankbar, dass hier sofort gehandelt wird. Denn der Steiger gehört zwar dem Rheinhafen, ist aber für den wirtschaftlichen Betrieb des Hafens nicht von Bedeutung. „Das ist ein Engagement für die Allgemeinheit, wie ich es mir wünsche. Ich gehe deshalb auch von einem positiven Ergebnis für Uerdingen und die gesamte Stadt Krefeld aus.“

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