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Krefeld. „Die gesamten Leistungen des LVR, die 2014 an die Stadt Krefeld geflossen sind, belaufen sich auf 104,3 Mio. Euro. Dem gegenüber zahlte die Stadt zum Aufkommen der Landschaftsumlage 59,5 Mio. an den LVR“, sagt SPD-Ratsherr Joachim Gabriel, der zugleich Mitglied der Landschaftsversammlung Rheinland ist.

Ein Großteil der Mittel fließt in Leistungen für Menschen mit Behinderungen, pflegebedürftige Menschen sowie Personen mit sozialen Schwierigkeiten. „Alleine hierfür werden fast 70 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Dieses Geld ermöglicht Angebote und Therapien, die den Schwächsten in unserer Gesellschaft zugutekommen. Diese Arbeit ist enorm wichtig und bedarf unserer Wertschätzung“, so der SPD-Politiker.

Darüber hinaus werden für die Kinder-, Jugend- und Familienhilfe 30 Mio. Euro etatisiert, „ aber auch die Kultur und landschaftliche Kulturpflege erhalten knapp 80.000 Euro, aus der sie z.B. die Regionale Kulturförderung oder aber die Denkmalpflege anteilig finanzieren“, sagt Joachim Gabriel (SPD).

Der LVR ist als regionaler Kommunalverband zuständig für Aufgaben in den Handlungsfeldern Soziales, Gesundheit, Schulen, Jugend sowie Kultur und Umwelt. Diese werden finanziert aus der Umlage der 26 Mitgliedskörperschaften im Rheinland sowie aus Bundes- und Landesmitteln, die vom LVR bewirtschaftet werden. Die Arbeit des LVR wird politisch gestaltet und kontrolliert von der Landschaftsversammlung Rheinland. In der Landschaftsversammlung vertreten Politikerinnen und Politiker aus den Stadträten, Kreistagen und dem StädteRegionstag ihre Kommunen.

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