Anzeige
Das Fazit der CDU Dümpten über die Spielplätze im Stadtteil: Guter Gesamtzustand – aber kontinuierliche Instandhaltung notwendig (Foto: privat)

Mülheim. Im Rahmen ihrer traditionellen Sommerortstermine besuchte der CDU Ortsverband Dümpten bei einem Stadtteilrundgang die örtlichen Spielplätze. Gemeinsam mit dem CDU-Oberbürgermeisterkandidaten Werner Oesterwind machten sich die Politiker vor Ort ein Bild über den aktuellen Zustand. „Zu beklagen ist sicherlich, dass ausgerechnet der hochfrequentierte Spielplatz am Heidkamp stark von Vandalismus betroffen ist.“, so der Ortsverbandsvorsitzende Dr. Roland Chrobok. „Insgesamt können wir aber mit dem Zustand der Spielplätze sehr zufrieden sein.“ Allerdings sei eine kontinuierliche Instandhaltung und Pflege erforderlich. Vor dem Hintergrund klammer Kassen ist das keine leichte Aufgabe.

Fachkundig begleitet wurde der Rundgang vom zuständigen Referenten des Baudezernates Klaus Beisiegel. Hierbei ging Herr Beisiegel insbesondere vor dem Hintergrund des laufenden Masterplans „Spielen und Bewegen“ auf jüngst durchgeführte Maßnahmen  sowie auf geplante Arbeiten ein. Beim bereits erwähnten Spielplatz am Heidkamp wurde z.B. ein Kleinkinderspielhäuschen errichtet. Bei dem sich ebenfalls auf dem Rundgang befindlichen Anne-Frank-Platz hatte sich das Baudezernat sogar eine weitergehende Überplanung vorgestellt. Leider sind aber die notwendigen Mittel zur Umgestaltung eines derartigen „Quartiersplatzes“ in Höhe von ca. 500.000 € im städtischen Haushalt nicht vorhanden. In Aussicht gestellt wurden aber immerhin Ersatzpflanzungen der zwangsweise gefällten Bäume sowie eine Erneuerung der Bänke.

Den Abschluss des Rundgangs bildete der Spielplatz an der Oberheidstraße. Nicht zuletzt durch seine etwas geschützte Lage im Grünen lädt er auch ältere Besucher zum Verweilen ein und ist weniger stark von Beschädigungen betroffen. Insgesamt ziehen die Ortspolitiker ein positives Fazit insbesondere was den Zuständigkeitsbereich des Baudezernates angeht. Es bleiben allein die Sorgen, dass vor dem Hintergrund der städtischen Haushaltssituation ähnlich wie beim Anne-Frank-Platz viel Wünschenswertes finanziell nicht mehr umgesetzt werden kann. Chrobok dazu abschließend: „Wir haben über den Gesamtzustand einen sehr positiven Eindruck gewonnen. Schade ist nur, dass weitergehende Überlegungen an der finanziellen Notlage der Stadt scheitern.“ Für Abhilfe in diesem Punkt kämpfen die Ortspolitiker ab sofort.

Beitrag drucken
Anzeige