Der Deutsche Kanu-Verband e.V. mit Sitz in Duisburg richtet auf dem Essener Baldeneysee die Kanupolo Europameisterschaften aus (Foto von der EM 2013 in Poznan/Polen: Deutscher Kanu-Verband e.V.)

Duisburg/Essen. Die Kanupolo Europameisterschaften finden nach 2009 erneut in Essen auf dem Baldeneysee statt. Zwischen dem 26. und 30. August werden die Wettkämpfe ausgetragen. Über 400 Athleten aus 19 Nationen werden in ihren jeweiligen Leistungsklassen um den Europameisterschaftstitel kämpfen. Es wird in 4 Leistungsklassen gespielt. Bei den Herren gehen 18 Teams, bei den Damen 10, bei den U21 Herren 14 und bei den U21 Damen 7 Teams an den Start.

Nationen:
Belgium, Czech Republic; Denmark; Spain; Finland; France;  Great Britain, Germany; Hungary; Ireland; Italy; Litthuania; Netherlands; Ukraine; Poland; Portugal; Russia; Switzerland; Sweden

Damit hat der amtierende World Games Gewinner Deutschland, sowohl bei den Damen als auch bei den Herren, die einmalige Chance die Erfolge der vergangenen Jahre vor heimischem Publikum zu wiederholen. Ebenso wie in den Jahren zuvor, sind ein begeistertes Publikum und randvolle Tribünen an den Wettkampftagen zu erwarten. Die feierliche Eröffnung der Kanu-Polo-EM findet am 26. August 2015 um 20 Uhr in der Baldeneysee-Arena statt. Ein buntes Programm mit Feuerwerk stimmt auf vier spannende Wettkampftage ein, die am Sonntag, dem 30. August, mit den vier Finalspielen bei den U21 Damen, U21 Herren, Damen und Herren enden werden.

Ressortleiter Joachim Schwarzrock vom Deutschen Kanu-Verband e.V. in Duisburg ist mit dem aktuellen Planungsstand sehr zufrieden und kann sich hier auf den Organisationschef Jürgen Konrad verlassen. Beide arbeiten seit vielen Jahren erfolgreich zusammen und haben schon viele Großveranstaltungen gemeinsam zum Erfolg geführt. In dieser Woche finden in Berlin die deutschen Meisterschaft im Kanupolo statt und danach geht es dann mit Hochdruck daran die letzten Vorbereitungen zur EM in Essen zu treffen. Joachim Schwarzrock freut sich bereits auf das Kanupolo Highlight in 2015: „Wenn wir weiterhin mit unsren Planungen so gut vorankommen dann steht  4 spannenden Wettkampftage nichts mehr im Wege. Die Trainer in den Vereinen und  unsere Nationaltrainer haben in den letzten Jahren hervorragende Arbeit geleistet und so sollten wir auch bei der Heim EM ganz vorne mitspielen können und den einen oder anderen Titel erspielen können. Mein persönlicher Dank gilt schon jetzt den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern ohne die so eine Veranstaltung nicht zu meistern wäre“.

Einteilung der 4 Leistungsklassen:

Herren

Gruppe A  Gruppe B Gruppe C
1. Germany     1. Italy 1. Spain
2. Switzerland 2. France 2. Netherlands
3. Great Britain   3. Ireland    3. Poland
4. Sweden 4. Belgium   4. Denmark
5. Portugal   5. Hungary    5. Russia
6. Croatian   6.Lithuania    6. Finland

     

Damen

Gruppe A Gruppe B
1. Germany   1. Great Britain
2. France   2. Netherlands
3. Poland    3. Switzerland
4. Russia    4.Denmark
5. Sweden    5. Italy

U21 Herren

Gruppe A   
Gruppe B
1. France   1. Germany
2. Denmark    2. Poland
3. Russia    3. Italy
4. Great Britain    4. Spain
5. Belgium    5. Netherlands
6. Switzerland    6. Portugal
7. Sweden    7. Lithuania

U21 Damen

Gruppe A
1. Germany
2. France
3. Poland
4. Czech Republic
5. Russia
6. Great Britain
7. Netherlands

Innerhalb der jeweiligen Gruppen spielt jeder gegen jeden. Die jeweiligen Platzierungsspiele und die Halbfinale werden dann bei den Herren und Damen in einer Zwischenrunde ausgespielt.
Bei den U21 Damen und U21 Herren  findet keine Zwischenrunde zum Ausspielen der Halbfinalplätze statt.  Die Einteilung findet nach den jeweiligen Gruppenergebnissen statt.

Zeitplan

Mittwoch,26.August:
20:00 Uhr – Eröffnungszeremonie

Donnerstag, 27.August:
9:00 – 19:00 Uhr: Gruppenspiele

Freitag, 28.August:
9:00 – 19:00 Uhr: Gruppenspiele

Samstag, 29.August:
9:00 – 19:00 Uhr: Gruppenspiele

Sonntag, 30.August:
9:00 – 12:00 Uhr: Halbfinalspiele
14:00 Uhr: Finale der Damen U21
14:45 Uhr: Finale der Herren U21
15:30 Uhr: Finale der Damen
16:16 Uhr: Finale der Herren
17:15 Uhr: Siegerehrung und Abschlusszeremonie

InfoKlick:

Website zur Kanu-Polo EM in Essen  – http://canoepolo-ec-2015.com
Facebook Fanseite – www.facebook.com/kanupolo.deutschland

Kurzbeschreibung Kanu-Polo

Kanu-Polo, mit rund 5.000 aktiven Athleten eine der kleineren Sportarten im Deutschen Kanu-Verband, ist eine Mischung aus Handball, Basketball mit einer Prise Rugby. Schnelle Manöver, viel Körperkontakt, packende Zweikämpfe gepaart mit rasanten Paddelsprints, gezielten Torwürfen und akrobatischen Paddel-Paraden zwei Meter über der Wasseroberfläche sind die Zutaten einer Partie Kanu-Polo.

Kleine Regelkunde

Eine Partie Kanu-Polo dauert 2 x 10 Minuten mit drei Minuten Halbzeitpause und Seitenwechsel. Fünf Spieler, inklusive fliegenden Torwarts, befinden sich auf dem Spielfeld und bis zu drei Auswechselspieler können jederzeit eingewechselt werden. Der Ball kann von allen Spielern mit der Hand oder dem Paddel gespielt werden, darf aber nur fünf Sekunden in den Händen gehalten werden. Um dem Torwart die Chance zu geben, den Ball bei einem Wurf auf die 1,5 m x 1 m in 2 Meter Höhe hängenden Tore abwehren zu können, darf sein Boot nicht von einem gegnerischen Spieler berührt werden.

Fouls werden durch direkte Freiwürfe geahndet, die nach Weisung des Schiedsrichters ausgeführt werden. Bei einem Foul während eines aussichtsreichen Torwurfs kommt es zu einem Penalty, einem Wurf aus sechs Metern auf das unverteidigte Tor. Grobe Fouls oder Unsportlichkeiten gegen Gegner oder Schiedsrichter haben eine grüne Karte (Verwarnung) zur Folge. Im Wiederholungsfall oder bei schweren Fällen werden Spieler mit einer gelben, die eine Zeitstrafe von zwei Minuten beinhaltet, oder gar mit einer roten Karte, die den Feldverweis bedeutet, bestraft.

Zu eine der spektakulärsten Szenen im Polosport kommt es direkt zu Beginn je- der Halbzeit. Der Ball wird durch Einwerfen des Schiedsrichters in der Mitte des Spielfeldes frei gegeben. Zeitgleich mit dem Einwurf startet jeweils ein Spieler aus jeder Mannschaft von seiner Grundlinie und versucht als erster den Ball zu erreichen und zu sichern.

 

 

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