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Bürgermeister Christoph Fleischhauer überreicht Wolfgang Jansen (Vorsitzender des GSV Moers) und Andreas Stiller (Vorsitzender des Moerser TV / v .r.) symbolisch den Schlüssel für die neue Großsportanlage Filder Benden. (Foto: pst)

Moers. „Diese Sportanlage ist in vielerlei Hinsicht etwas ganz Besonderes. Besonders ist sie, weil es selbst im weiteren Umfeld ein solches Projekt nicht gibt. Besonders ist das harmonische Miteinander bei diesem Projekt, das vor knapp fünf Jahren mit den ersten Planungen begann. Besonders ist natürlich auch, dass die Sportanlage und das Umkleidegebäude gemeinsam von GSV Moers und dem Moerser Turnverein genutzt wird.“ Bürgermeister Christoph Fleischhauer war es deshalb eine besondere Freude, die neue Großsportanlage Filder Benden nun auch offiziell den beiden Vereinen übergeben zu dürfen. Symbolisch überreichte er einen überdimensionalen Schlüssel. Er dankte den städtischen Fachdiensten Sport, Grünflächen und Umwelt, Finanzen sowie dem zgm und den beauftragten Unternehmen für die gute Umsetzung „mit viel Leidenschaft und Herzblut“.

Auf insgesamt 101.000 Quadratmetern Fläche wurden neben dem Solimare u. a. vier Kunstrasenplätze, davon einer mit einer Rundlaufbahn für Leichtathleten, zwei weitere Fußballplätze sowie ein Hockeyplatz gebaut. Es gibt eine Werferwiese, eine Kugelstoß-, eine Hammerwurf- und eine Beachanlage. Umkleidegebäude sowie das zuletzt gebaute Vereinsgebäude mit Gastronomie, Geschäftsräumen und Platzwartwohnung ergänzen die Anlage. 134 Parkplätze stehen zur Verfügung. Bereits seit Ende 2012 nutzt der GSV den Fußballplatz. Im Außenbereich befindet sich eine 1,5 Kilometer lange, beleuchtete Laufstrecke mit LED-Technik. Insgesamt 9 Millionen Euro hat der Neubau gekostet, davon sind 1,7 Millionen Euro Fördermittel vom Bund aus dem Konjunkturpaket II. Finanziert werden konnte das Projekt, weil die alte Sportanlage am Schlosspark aufgegeben wurde und demnächst für Wohnbebauung vermarktet wird.

Der Moerser TV mit ca. 1.300 Mitgliedern und der GSV Moers mit rund 900 Mitgliedern haben bereits jetzt von der neuen Anlage profitiert, was auch die steigenden Mitgliederzahlen zeigen. Das war auch eines der Ziele des Sportentwicklungsprozesses, der den Ausgangspunkt für den Neubau darstellt: Intensivere Zusammenarbeit von Vereinen ist effektiv und ökonomisch. Bürgermeister Fleischhauer betonte aber, dass der nun gerade fortgesetzte Prozess sicher nicht zu weiteren Anlagen dieser Größenordnung führen werde. „Ich möchte nicht zu viel Hoffnung wecken bei den Vereinen, die sagen: So etwas möchten wir auch haben.” Vorbildlich sei hingegen die Zusammenarbeit der Vereine. „Ich möchte, dass die Zusammenarbeit zwischen dem GSV und dem MTV exemplarisch ist.“

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