Manfred Dietrich wünscht sich mehr Städte mit „Duisburger Verhältnissen“ (Foto: AWO)

Duisburg. Manfred Dietrich erhielt beim Parteitag der Duisburger SPD am 30. Oktober den Ehrenamtsbrief des Landes NRW. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ehrte mit dieser Auszeichnung den herausragenden Einsatz des AWO-Duisburg-Vorsitzenden für die Stadt und für die Gesellschaft. Seit 20 Jahren führt Manfred Dietrich die Duisburger AWO.

Landesinnenminister Ralf Jäger, zugleich Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Duisburg, überreichte während des Unterbezirksparteitages in der Rheinhausen-Halle den Ehrenamtsbrief. Zu den ersten Gratulanten gehörten Andrea Demming-Rosenberg, Stellvertretende Vorsitzende des AWO-Bezirksverbands und Mitglied des Ortsverein Hochfeld-Stadtmitte, Hartmut Ploum, Stellvertretender Vorsitzender der AWO-Duisburg sowie Geschäftsführer Wolfgang Krause.

Manfred Dietrich nutzte seine Dankesrede für ein klares Bekenntnis zur Stadt Duisburg und zu ihrer Fähigkeit, Menschen aus anderen Ländern und Kulturen zu integrieren. In Anspielung auf den in den Medien eher negativ benutzten Begriff „Duisburger Verhältnisse“, sagte der AWO-Vorsitzende: „Ich wünschte mir einige Städte mehr mit Duisburger Verhältnissen in Bezug auf Solidarität, Integrationsfähigkeit und der Hilfe für Menschen in Not.“ Die Stadt beweise gerade auf diesem Gebiet große Stärke.

Mit Blick auf die Delegierten im Saal verwies er auf die lange Tradition der Zuwanderung in Duisburg. Viele heute gestandenen Duisburger stammen aus Familien, die vor über 100 Jahren aus der Fremde kamen. Die Menschen in der Stadt haben schon immer bewiesen, dass sie in der Lage sind, Menschen zu integrieren, so Manfred Dietrich, und er fügte hinzu: „Das ist eine tolle Leistung, die nicht hoch genug zu würdigen ist.“ Diese Charakterstärke mache ihm Mut, dass Duisburg auch aktuell ein Vorbild für die Offenheit gegenüber Asylsuchende sein könne. Für seine klaren Worte erhielt der geehrte Ehrenamtler viel Applaus von den Teilnehmern am SPD-Parteitag.

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