Anzeigen
Unter dem Pressemitteilungstitel „Vier gegen Hendricks“ bezichtigen 4 politische Mitbewerber um den grünen Fraktionssprecher Tim Giesbert den CDU-Ratsherrn Heiko Hendriks der Demagogie (Foto: Grüne)

Mülheim. Während die CDU Ortsverbände Broich, Dümpten, Saarn und Speldorf sowie die Junge Union und die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung der Mülheimer CDU zu einem Informations- und Diskussionsabend zum Themenkomplex „Flüchtlingspolitik“ einladen, kritisieren die Grünen, SPD, Linke und Bündnis für Bildung die Haltung des CDU-Referenten Heiko Hendriks zur Gesundheitskarte. Unter dem Pressemitteilungstitel „Vier gegen Hendricks“ bezichtigen 4 politische Mitbewerber Hendriks der Demagogie.

Der CDU-Landtagsabgeordnete und –Ratsmitglied Heiko Hendriks, der seit rund einem Jahr bei verschiedenen Veranstaltungen in NRW über die Flüchtlingsthematik spricht, wird am Mittwoch ab 19.30 Uhr im Franky´s Ruhrkristall, Ruhrufer 5, zu „Aktuelle Herausforderungen der Flüchtlingspolitik – Bestandaufnahme und Perspektiven“ referieren.

Scharfe Geschütze fahren derzeitig Grüne, SPD, Linke und Bündnis für Bildung gegen Hendriks auf, so sei der CDU-Politiker gegen die vom Rat beschlossene Einführung der Gesundheitskarte für Flüchtlinge zu Felde gezogen. „Herr Hendricks weiß genau“, erklären Tim Giesbert, Dieter Wiechering, Andreas Marquardt und Hasan Tuncer für ihre Ratsformationen zur finanziellen Belastung der Stadt durch die Beteiligung an acht Prozent der den Krankenkassen entstehenden Verwaltungskosten, „dass dem ein kostensparender Abbau von Bürokratie entgegensteht. In Hamburg und Bremen erbrachte die Einführung der Karte deshalb für die öffentliche Hand ein finanzielles Plus.“

So entfalle nach Aussagen der Hendriks-Kritiker die zeitraubende Genehmigung für jeden einzelnen Arztbesuch und die Überprüfung der Abrechnungen. Das entlaste Personal und spare damit Kosten. Darüber hinaus führe die Neuregelung zu schnellerer medizinischer Behandlung – die weitaus kostenträchtigere Verschleppung und Verschärfung von Leiden würde vermieden. Dass die beteiligten Krankenkassen einen Ausgleich für ihren Mehraufwand erhielten, erscheine angemessen. Eine Überprüfung der Kosten bereits nach sechs Monaten und eine mögliche Anpassung der Zahlungen seien vorgesehen.

 

Der CDU-Landtagsabgeordnete und –Ratsmitglied Heiko Hendriks wird am Mittwoch ab 19.30 Uhr im Franky´s Ruhrkristall, Ruhrufer 5, zu „Aktuelle Herausforderungen der Flüchtlingspolitik – Bestandaufnahme und Perspektiven“ referieren (Foto: CDU)
Beitrag drucken
Anzeigen