Moers. Erstmalig wird der SPD-Stadtverband Moers einen Ehrenamtspreis verleihen, in diesem Jahr für Engagement im Bildungsbereich. Der Wilhelmine-Runge-Preis soll an eine Einzelperson oder Organisation verliehen werden, die sich durch besonderes ehrenamtliches Engagement auszeichnet. Wilhelmine Runge (1907 bis 1975) war eine engagierte Moerser Bürgerin, die zusammen mit ihrem Mann Hermann im Widerstand gegen die Nazis aktiv war und ab Sommer 1945 die Hilfe zur Selbsthilfe in Moers wieder belebt hat.

Die Bedeutung der ehrenamtlich Tätigen in unserer Gesellschaft wird stetig größer, ohne diese engagierten Menschen könnten die gesellschaftlichen Aufgaben nicht alle bewältigt werden. Bürgerschaftliches Engagement ist aus unseren Städten und Gemeinden nicht mehr wegzudenken. Die Menschen wollen sich mit ihren Städten, Quartieren, Wohnorten identifizieren können und zeigen das durch großes Engagement. Das kann man nicht genug würdigen.

Dazu der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Harald Hüskes: „Ob in Seniorenarbeit, Flüchtlingshilfe, Umweltschutz oder Kinderbetreuung und vielen anderen Bereichen – erst ehrenamtlich Tätige machen diese wichtige soziale Arbeit möglich. Dafür möchten wir als  SPD Danke sagen.“ Der Preisträger wird eine Auszeichnung in Höhe von 1000 € erhalten. Dadurch erlangt das Bürgerschaftliche Engagement zumindest eine kleine Anerkennung und rückt wieder mehr in den Blick der Öffentlichkeit.

Die Bürgerinnen und Bürger von Moers sind aufgefordert, bis zum 26. Februar Vorschläge einzureichen, und zu begründen. Von der ehrenamtlichen Hausaufgabenbetreuung bis hin zu Hilfen für Lernbehinderte, Förderung der politischen Bildung etc. ist alles möglich. Bitte richten Sie Ihre Vorschläge an den SPD-Stadtverband in der Hopfenstr. 4, 47441 Moers. Die Begründungen können schriftlich erfolgen (max. 2 Din A4 Seiten) oder in Form eines kurzen Videos (max. 2 min.)

Entscheiden wird eine unabhängige Jury aus Kirche, Presse und Gewerkschaft: Pfarrerin Christiane Münker-Lütkehans, Matthias Alfringhaus von der WAZ/NRZ und Michael Rittberger vom DGB. Am 5. April um 16:00 findet die Preisverleihung statt.

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