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MDB Kerstin Radomski spendete Blut im Deutschen Bundestag (Foto: privat)

Moers/Neukirchen-Vluyn/Krefeld/Berlin. Eine Vielzahl von Patienten verdankt ihr Leben fremden Menschen, die ihr Blut freiwillig und uneigennützig spenden. Denn mit einer Bluttransfusion als lebensrettendem Therapiemittel schließt sich meistens ein Kreis, der mit einer uneigennützigen Blutspende eines gesunden Menschen beginnt. Deshalb engagierten sich am 25. Februar 2016 trotz Grippewelle und vielen wichtigen Sitzungen 196 Abgeordnete sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Bundestages bei der 33. Blutspendeaktion des DRK im Deutschen Bundestag in Berlin. Unter Ihnen war auch die Abgeordnete Kerstin Radomski aus dem Wahlkreis Moers, Neukirchen-Vluyn und Krefeld-Nord, die sich Zeit für eine lebensrettende Blutspende nahm.

„Viele kranke oder verletzte Menschen verdanken ihr Leben Fremden, die ihr Blut freiwillig spenden. Das Spektrum der Situationen, in denen Blutpräparate benötigt werden, erstreckt sich von Unfallversorgung über Organtransplantationen bis hin zu Krebsbehandlungen. Deshalb war es mir ein besonderes Anliegen und eine Freude an der Blutspende-Aktion im Deutschen Bundestag teilzunehmen“, erklärte Radomski.

 

Wie wird das gespendete Blut in den Kliniken therapeutisch eingesetzt?

–          etwa 19%        wird für die Behandlung von Krebspatienten verwendet

–          etwa 16%        Herzerkrankungen

–          etwa 16%        Magen-Darm-Erkrankungen

–          etwa 12%        Verletzungen aus Straßen-, Berufs- und Haushaltsunfällen

–          etwa    6%       Leber- und Nierenkrankheiten

–          etwa    5%       Blutarmut, Blutkrankheiten

–          etwa    4%       Komplikationen bei der Geburt

–          etwa    4%       Knochen- und Gelenkkrankheiten

–          etwa 18%        Sonstige Indikationen

 

Warum ist Blutspenden beim DRK so wichtig?

Blutspender sind „Lebensretter“, etwa 107 Millionen Blutspenden werden weltweit pro Jahr benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden.

In der Bundesrepublik Deutschland werden über das Jahr gesehen durch die Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes ca. 3,6 Millionen Vollblutspenden für die Versorgung der Kliniken in Deutschland bereitgestellt. Das Deutsche Rote Kreuz sichert auf diese Weise ca. 75 Prozent der notwendigen Blutversorgung in der Bundesrepublik Deutschland, nach strengen ethischen Normen – freiwillig, gemeinnützig und unentgeltlich. Sechs regional tätige Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes zeichnen verantwortlich für die flächendeckende, umfassende Versorgung der Patienten in der Bundesrepublik Deutschland rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. 2015 führen die DRK-Blutspendedienste in Deutschland über 43.000 Blutspendetermine durch.

 

Wer darf Blut spenden?

Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein. Bei der ersten Spende sollte ein Alter von 65 nicht überschritten werden. Bis zum 72. Geburtstag ist derzeit eine Blutspende möglich, vorausgesetzt der Gesundheitszustand lässt dies zu. Bei einer ärztlichen Voruntersuchung wird die Eignung zur Blutspende jeweils tagesaktuell geprüft. Bis zu sechs Mal innerhalb eines Jahres dürfen gesunde Männer spenden, Frauen bis zu vier Mal innerhalb von 12 Monaten. Zwischen zwei Spenden liegen mindestens acht Wochen. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen!

 

Termine zur Blutspende unter www.blutspende.de (bitte das entsprechende Bundesland anklicken) oder über das Servicetelefon 0800 11 949 11 (kostenlos erreichbar aus dem Dt. Festnetz).

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