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Gisela De Lorie auf dem Weltfrauentag in Nepal (Foto: privat)

Mülheim. Die Gleichstellungsstelle der Stadt Mülheim und der Frauenverband Courage laden am Donnerstag, 30. Juni, um 18 Uhr in die Heinrich-Thöne-Volkshochschule, Bergstraße 1 – 3, mit anschließender Diskussion ein: Gisela De Lorie berichtet in einem persönlichen und anschaulichen Vortrag über die zweite Weltfrauenkonferenz in Nepal.

Der Vortrag behält trotz Terminverschiebung -wegen des Streiks im Öffentlichen Dienst Ende April- seine Aktualität bei, denn: Internationale Solidarität und Zusammenarbeit bleibt wichtige Aufgabe der Frauen auf dem Weg zu ihrer Gleichstellung.

Als am 13. März in Kathmandu/Nepal die zweite Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen begann, war auch eine engagierte Mülheimerin mit dabei – Gisela De Lorie vom Frauenverband Courage. „Frauen erklimmen die höchsten Berge“ lautete das kämpferische Motto der sechstägigen Konferenz – für Kathmandu, wo vor zehn Jahren der König gestürzt wurde, eine Sensation. Trotz der schweren Erdbebenkatastrophe im letzten Jahr und Boykottversuchen Indiens reisten 1 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 48 Ländern an, darunter 74 Delegierte aus 40 Ländern und mehr als 200 nepalesische und internationale ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. „Nepalesische Frauen, seit Jahrhunderten extrem unterdrückt, liefen selbstbewusst und kämpferisch durch die Straßen ihrer Hauptstadt“, berichtet De Lorie, immer noch berührt von zahlreichen positiven Begegnungen.

Frauen aus insgesamt 61 Ländern waren unmittelbar einbezogen, doch nicht alle konnten nach Kathmandu kommen. Am 14. und 15. März diskutierten 560 Teilnehmerinnen in zehn Workshops zentrale Themen der Frauenbewegung, wie zum Beispiel über den Kampf für Emanzipation und gegen patriarchale Strukturen.

Der Eintritt ist frei!

 

InfoKlick: www.worldwomensconference.org und www.fvcourage.de

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