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Kreis Wesel/Moers. Den gesellschaftlichen und politischen Wandel der letzten 150 Jahre hat die SPD aktiv mitbestimmt. Angesichts niedriger Umfragewerte steht sie jedoch vor der Frage, wie sie wieder attraktiver werden kann. Über die Zukunft der Sozialdemokratie wollen die Jusos im Kreis Wesel deshalb mit René Schneider diskutieren. Interessierte sind am Freitag, den 1. Juli, um 16 Uhr ins Jugendzentrum „Zoff“ in Moers eingeladen.

Von der Arbeiter*innenbewegung, über Willy Brandts neue Ostpolitik bis hin zu den Kontroversen über die Agenda 2010, sei es der SPD gelungen unterschiedliche Meinungen zusammenzubringen, erklären die Jusos. Soziale Politik wurde betrieben und Wandel gestaltet. Mit Umfragewerten und Wahlergebnissen um 20% sei die SPD gefordert, sich selbst zu wandeln. Soll sie sich stärker in der politischen Mitte verorten oder deutlicher links positionieren? Unterschiedliche Konzepte der Bundespartei und des linken Parteiflügels, etwa das Positionspapier „Aufbruch SPD“, versuchen Antworten zu geben. Zusammen mit René Schneider, dem Unterbezirksvorsitzenden der SPD im Kreis Wesel und Landtagsabgeordneten, wollen die Jusos über die Zukunft der Sozialdemokratie diskutieren. Man wolle wieder zu einem Motor und Spiegel der Gesellschaft werden.

Anschließend findet das Sommerfest der Jusos statt. Bei Gegrilltem und kühlen Getränken soll der Tag gemütlich ausklingen.

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