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Das Ökumenische Friedensgebet in 2015 (Foto: privat)

Mülheim. Mit einem ökumenischen Friedensgebet gedenken der Evangelische Kirchenkreis An der Ruhr und das Katholische Stadtdekanat am Samstag, 6. August des Endes des Zweiten Weltkrieges (2. September 1945) und der der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 71 Jahren (6. und 9. August 1945).

Die Kirchen laden am Samstag, 6. August, um 11 Uhr zu einer kurzen Andacht (Liturgie: Superintendent Hitzbleck, Kirchenkreis An der Ruhr, Musik: Markus Zaja, Saxophon) auf dem Mülheimer Synagogenplatz ein. Im Anschluss führt ein Schweigemarsch über Schlossstraße und Leineweberstraße auf den Kirchenhügel. In der Kirche St. Mariae Geburt wird das Friedensgebet gegen 11.45 Uhr mit einer ökumenischen Andacht mit Stadtdechant Michael Janßen (Stadtdekanat Mülheim), Rolf Völker (Vorsitzender des Katholikenrats), Superintendent Helmut Hitzbleck und Assessorin Dagmar Tietsch-Lipski (Evangelischer Kirchenkreis An der Ruhr) fortgesetzt.

Kriegsfolgen wirken in aller Welt in tragischer Weise über die Kampfhandlungen hinaus. Nach dem zweiten Weltkrieg waren Millionen Deutsche von Flucht und Vertreibung betroffen, heute sind weltweit über 60 Millionen Menschen als Asylsuchende, Binnenvertriebene oder Staatenlose auf der Flucht – so berichten die Vereinten Nationen. Rund die Hälfte davon sind Kinder, die meisten Geflüchteten leben in Entwicklungsländern.

Erfahrungen mit Flucht und Vertreibung werden ein thematischer Schwerpunkt des diesjährigen ökumenischen Friedensgebetes sein.

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