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Krefeld. Nur wenige Millimeter sind sie groß – die Eier des in vielen Regenwäldern Asiens beheimateten Atlasspinners (Attacus atlas). Dass es sich hier um die Eier eines der größten Schmetterlinge der Erde handelt, ist kaum zu glauben. Und doch, die aus den Eiern schlüpfenden Raupen werden circa elf Zentimeter lang und fressen sich an unterschiedlichsten Pflanzenarten daumendick. Im Krefelder Zoo bekommen sie momentan Liguster zu fressen, eine Pflanze aus der Familie der Ölbaumgewächse. Nach der Verpuppung schlüpft der nachtaktive, circa 20 Zentimeter große Falter. 

Wer sich die beeindruckenden, grünlich-blau gefärbten Raupen im Zoo Krefeld einmal live anschauen möchte, muss sich beeilen. Die ersten Individuen haben bereits mit der Verpuppung im Raupenkasten des Schmetterlingshauses begonnen. Ab diesem Zeitpunkt dauert es noch gut vier Wochen, bis der voll entwickelte Falter schlüpft. Erwachsene Atlasspinner nehmen keine Nahrung mehr zu sich, sondern kümmern sich in ihrer kurzen, nur ein bis zwei Wochen dauernden Lebensspanne einzig um ihre Fortpflanzung. 

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