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Dinslaken. Mit der Weiterverpflichtung des tschechischen Verteidigers Petr Macaj reagieren die Kobras auch auf die Saison-Pause ihres Kapitäns Sven Linda und versuchen damit, seinen Ausfall bestmöglich zu kompensieren.

Macaj, der in seine vierte Spielzeit für die Niederrheiner geht, zeigt sich damit weiterhin loyal zu den Kobras und dies, obwohl die letzte Saison alles andere als gut für ihn verlief. Denn mit Jan Nekvinda und Kamil Vavra konkurrierten 3 Tschechen jedes Spiel um die beiden Plätze der Kontingentspieler. Und da zum damaligen Zeitpunkt die Abwehr der Giftschlangen qualitativ recht gut besetzt war, entschied man sich seitens der Trainerschaft nahezu in allen Fällen, die beiden Stürmer einzusetzen. Nur bei Verletzungen oder Sperren einer der beiden kam Macaj zum Zuge, hinterließ als Verteidiger aber jedes Mal einen guten Eindruck. Dabei erzielte er in nur 7 Spielen 3 Tore und 4 Vorlagen.

Trotzdem zögerte er keine Sekunde, als er gefragt wurde, ob er sich vorstellen könnte, noch ein weiteres Jahr bei den Kobras dranzuhängen.

Dass es ihm aufgrund der wenigen Einsätze an Spielpraxis fehlt, ist als eher unproblematisch einzustufen. Viele seiner Mannschaftskameraden sind geblieben und er kennt deren Laufwege sehr genau. Weiterhin kann er sich in den Vorbereitungsspielen zur neuen Spielzeit dann auch wieder an Rhythmus, Tempo und seine neuen Mitspieler gewöhnen.

Die Kobras freuen sich, den sympathischen 28-jährigen auch in der kommenden Spielzeit in ihren Reihen zu wissen. Petr wird auch weiterhin die Schlangenhaut mit der Nr. 36 tragen.

Aktuell sind die Kobras fieberhaft auf der Suche nach dem zweiten Kontingentspieler, der allerdings die Sturmabteilung verstärken soll.

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