Anzeige
Die Veranstalter sind sehr zufrieden mit der Ruhrjam 2016 ( © parkour.org/Reporter)

Mülheim. Am Jugendzentrum „Cafe 4 You“ in Styrum drehte sich alles um die Sportart „Le Parkour“. Bereits zum dritten Mal veranstalteten TrendSport Mülheim, das Jugendzentrum Cafe 4 You und die „Mülheimer Parkour Generation“ (MHPKG) das Mülheimer Parkour Camp. Dieses Jahr wurde das Parkour Camp erstmalig unter dem neuen Namen „Ruhrjam“ veranstaltet.

Rund 100 Traceure (Parkour-Sportler) aus ganz Deutschland folgten der Einladung zur Ruhrjam und kamen zum gemeinsamen Trainieren nach Mülheim. Kein Wunder, dass einige der Teilnehmer Anreisen von über 600 Kilometern auf sich nahmen. Schließlich hatte die Ruhrjam auch 2016 wieder Einiges für die Sportler zu bieten. Die Sporthalle an der Zastrowstraße und der angrenzende Schulhof der Brüder-Grimm-Schule wurden mit den parkourtypischen Geräten, die extra aus Duisburg und Köln angemietet wurden, in eine Parkour-Trainingsfläche umgewandelt.

Scheinbar unbegrenzt viele Möglichkeiten zum Springen, Balancieren und Schwingen boten sich den begeisterten Traceuren. Neben dem freien Training nutzen viele Traceure die Ruhrjam zur Teilnahme an angeleiteten Workshops in Le Parkour, Tricking und Trampolinspringen, um ihre Fähigkeiten zu verbessern und neue akrobatische Bewegungen zu erlernen.

Szenenbekannte Trainer wie beispielsweise Besnik Selimaj (Tricking) und Marco Giese (Trampolin) vom Urbanatix-Team aus Bochum führten die Workshops durch. Die Trainer der dänischen Parkour-Crew „streetmovement“ sorgten mit ihren spezifischen Workshops für unterschiedliche Könnensstufen für viel Spaß und Bewegung bei allen Teilnehmern. Im Anfänger-Workshop mussten die Teilnehmer beispielsweise verschiedene Hindernisse als Gruppe überwinden. Zusätzlich zur riesigen Trainingsfläche und den angeleiteten Workshops sorgten in diesem Jahr erstmalig die DJs der „420-All-Starz“ für den richtigen Sound beim Training. Nach intensivem Training nutzten viele Traceure die Dienste von zwei Masseuren, um die beanspruchten Muskeln zu lockern.  

Auch viele Anfänger kamen zur Ruhrjam, um erste Erfahrungen mit der Sportart „Le Parkour“ zu machen. Die Fortgeschrittenen dagegen nutzen die Veranstaltung, um mit Gleichgesinnten aus anderen Teilen Deutschlands zu trainieren und gemeinsam neue Bewegungen zu erlernen. Etwa die Hälfte der Teilnehmer nutzte das Angebot und übernachtete im Jugendzentrum „Cafe 4 You“. Die Veranstalter sind sehr zufrieden mit der Ruhrjam 2016 und wollen die Veranstaltung aufgrund ihrer Einzigartigkeit im Ruhrgebiet auch 2017 wieder organisieren.

Beitrag drucken
Anzeigen