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Moers. Julia Zupancic, Sprecherin der CDU im Ausschuss für Stadtentwicklung kritisiert den durch die SPD-geführte Ratsmehrheit initiierten Verwaltungsvorschlag zur Verkleinerung des Repelener Marktes und dem damit verbundenen politischen Ziel, die Textilhändler zu vertreiben: „Dort findet echte Marktwirtschaft statt. Das Angebot der Textilhändler wird dort nachgefragt und abgesetzt. Mit einem solchen Vorgehen würde man diesen Marktbeschickern eine Grundlage zur Erwirtschaftung ihres Lebensunterhaltes entziehen, denn diese betrachten den Repelener Markt als für sie attraktiv.“

Zupancic kritisiert auch, dass damit der Stadt direkte Einnahmen über Marktgebühren von gut 15.000 Euro verloren gingen. Hinzu kämen gegebenenfalls weitere Steuereinnahmen bzw. Erhöhung von Sozialkosten. „In dem Zuge schließt die Verwaltung nicht aus, die Gebühren für die anderen Markthändler zu erhöhen. Dies dürfte die schwierige Situation der Lebensmittel-Markthändler nicht erleichtern.“

Die CDU teile auch nicht die Auffassung, dass durch die Verdrängung des Textilangebotes der Markt an Attraktivität im Lebensmittelbereich gewinne. Vielmehr wird zusätzlich zu einer Gebührenerhöhung dadurch die Attraktivität und Besuchsfrequenz weiter zurückgehen.

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