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Mülheim. Nach Ruhestörungen aus dem Sportheim von Rot-Weiss-Mülheim am Winkhauser Weg, kam es zu Auseinandersetzungen zwischen den Gästen und den eingesetzten Polizisten. Gegen 3:30 Uhr (Sonntag, 18.9.) fuhr zum wiederholten Mal ein Streifenwagen der Mülheimer Inspektion zum Winkhauser Weg. Bereits vor dem Vereinsheim wurden die beiden Beamten von betrunkenen und aggressiven Gästen bedrängt. Dem 30-jährigen Veranstalter gaben die Beamten vor der Gaststätte zu verstehen, die Musik deutlich leiser zu stellen.

Als dies nicht geschah, betraten die Beamten das Lokal. Als sich auch ein 30-jähriger Leverkusener, der die Musikanlage bediente, weigerte und die Beamten beschimpfte, zogen sich die Polizisten zunächst zurück. Da die Musiklautstärke weiter erhöht wurde, entschloss sich die Polizei, die Party zu beenden. Obwohl zwei weitere Streifenwagen eintrafen, stieß einer der etwa 15 Gäste beim Filmen eine Polizistin nach hinten. Unter Beleidigungen griffen die Männer die Beamten an und schlugen vermutlich auch mit einem Polizeischlagstock auf einen am Boden liegenden Beamten ein. Nur dem massiven Einsatz von Pfefferspray verdankend, konnten die Beamten sich befreien und die Angreifer ins Lokal zurückdrängen.

Mit Unterstützung weiterer Polizisten aus Borbeck, Altenessen und einem Diensthund gelang es, einige der Angreifer (30,30,31,32,32,42) zu überwältigen und festzunehmen. Sieben verletzte Polizisten und zwei verletzte Angreifer (31,32) waren am Ende zu beklagen. Die Männer aus Mülheim, Leverkusen und Polen erwartet ein Strafverfahren. Zur Ausnüchterung und Beruhigung transportierte ein Gefangenentransporter sie in die Polizeigewahrsame von Oberhausen und Gelsenkirchen. Der 32-jährige Leverkusener kam zur stationären Behandlung seiner Bisswunden in ein Mülheimer Krankenhaus. /Peke (ots)

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