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Oberhausen. Die Violetten sind erschüttert über die Nachricht, dass die Stadt Oberhausen mehr als 4.000 Straßenbäume fällen will. „Wir haben ja Verständnis dafür, dass ein Baum gefällt werden muss, wenn er krank ist oder eine Gefahr für die Bewohner darstellt“, sagt die Kreisvorsitzende Karin Schäfer, „aber das rechtfertigt keine Radikalrasur ganzer Straßenzüge.“

Wie bekannt wurde, ist entgegen der Ansage, die Bäume Schritt für Schritt zu ersetzen, geplant, alle Platanen auf der Bismarckstraße zu fällen. Die Violetten hinterfragen, ob dies wirklich nötig ist? Sind diese Bäume alle krank oder eine Gefahr für die Bewohner?

Die Violetten stellen klar: “Die Bäume sind für uns lebenswichtig. Sie produzieren den dringend benötigten Sauerstoff in unserer viel zu stark versiegelten Stadt. Es heißt zwar, dass jeder gefällte Baum durch einen jungen Baum ersetzt werden soll, aber der kann nicht das Gleiche leisten, wie ein großer Baum. Und wie sich die enormen Kosten für diese Aktion mit unserer Haushaltssperre vertragen, bleibt ebenfalls ein Rätsel. Wir können nur hoffen, dass die Stadt ihr Vorhaben gründlich überdenkt.”

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