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Oberhausen. Auf Einladung des Theater Oberhausen konnten Geflüchtete, die in Oberhausen vom Diakonischen Werk betreut werden, die Premiere der Inszenierung ‘Die unendliche Geschichte’ nach dem Roman von Michael Ende (Regie: Michael Schachermaier) erleben. Die von der Dipl. Pädagogin Kefser Atik Celik und der Standortleitung Angelika Mummelthey betreuten Geflüchteten hatten in ihren Herkunftsländern nie zuvor ein Theater besucht. Eltern, Kinder und drei ehrenamtliche Helfer des Diakonischen Werkes Oberhausen e.V. erlebten einen begeisternden Theaterabend.

„Dank der ehrenamtlichen Helfer, Habibullah Qudraty und Samiolla Safi des Diakonischen Werkes, die das Theaterstück in landesprachlicher Übersetzung begleiteten, konnten auch die Kinder, die noch nicht genügend Deutschkenntnisse mitbrachten, ein Teil der Geschichte werden“, freut sich Angelika Mummelthey, Standortleiterin der Städtischen Gemeinschaftsunterkunft Kapellenstrasse über die gelungene Veranstaltung. „Die Begeisterung über die Vorstellung und den Besuch im Großen Haus war riesig und hat noch über viele Tage hinweg den nicht immer einfachen Alltag in einer Gemeinschaftsunterkunft als Geflüchtete erfüllt.“

Insgesamt besuchten 20 Geflüchtete aus Afghanistan und Albanien aus der Städt. Gemeinschaftsunterkunft Kappellenstraße die Aufführung. Einige möchten die Unendliche Geschichte ein zweites Mal besuchen kommen. Das Theater Oberhausen plant auch in Zukunft Veranstaltungen für Geflüchtete.

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