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Wasserrettung (Foto: FW Mu00fclheim an der Ruhr)

Mülheim/Essen. Um 00:30 Uhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde die Feuerwehr Mülheim durch die Leitstelle der Feuerwehr Essen über eine vermutlich leblos treibende Person in der Ruhr informiert. Diese sollte sich zwischen Kettwig und Mülheim befinden. Die Kollegen der Feuerwehr Essen suchten bereits auf Essener Stadtgebiet zu Land wie auch zu Wasser nach der Person.

Die Leitstelle alarmierte den Wasserrettungszug der Feuerwache Broich und die örtlich zuständigen Fahrzeuge der Feuerwache Heißen. Hinzu kam noch wie üblich bei Wasserrettungseinsätzen die DLRG Mülheim an der Ruhr. Das Rettungsboot der Feuerwehr wurde am Wasserbahnhof, mit dem dort installierten Kran, zu Wasser gelassen. Die Anfahrt zum Bereitstellungsraum Mendener Brücke gestaltete sich allerdings sehr schwierig, da zu diesem Zeitpunkt nicht nur die Dunkelheit, sondern auch starker Nebel die Sicht erschwerte. Von der Mendener Brücke aus wurde die Ruhr großflächig ausgeleuchtet und der Uferbereich mit Wärmebildkameras kontrolliert.

Nach ca. 20 min kam die Rückmeldung der Feuerwehr Essen, dass die Person gefunden worden sei. Dabei stellte sich heraus, dass es sich zum Glück nicht um eine Person aus Fleisch und Blut handelte, sondern um eine Gummipuppe. Die gewasserten Boote konnten die Anfahrt abbrechen und der Einsatz war nach rund 30 Minuten für alle Einsatzkräfte beendet. (ots)

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