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Krefeld. Oberbürgermeister Frank Meyer hat jetzt im Beisein von Umweltdezernent Thomas Visser die ersten vier umweltfreundlichen Elektro-PKW der Krefelder Stadtverwaltung entgegen genommen und sie an Bernd Plenker, den stellvertretenden Leiter des Fachbereichs Umwelt, und Andreas Horster, Betriebsleiter des Eigenbetriebs Stadtentwässerung, überreicht. Die beiden Peugeot werden im Fachbereich Umwelt bei der „Einleiterkontrolle“ und der Überwachung von Kleinkläranlagen eingesetzt. Dazu ist die Mitnahme von umfangreichem Probenahme-Material und Gerätschaften notwendig. Die beiden E-Golf werden im Eigenbetrieb Stadtentwässerung bei der Kanalüberwachung und der Flächenermittlung eingesetzt.

Nach der im Juni 2015 herausgegebenen Förderrichtlinie „Elektromobilität“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat die Stadt Krefeld schon im August 2015 einen Förderantrag gestellt, der im März 2016 bewilligt wurde. Die Förderung beträgt die Hälfte des Differenzbetrages des Elektrofahrzeuges zu den Anschaffungskosten für ein entsprechendes benzingetriebenes Modell, etwa 6000 Euro pro Fahrzeug. Die Stadt Krefeld erhielt eine Zuwendung von rund 25 000 Euro und konnte damit die Beschaffung von zwei VW Golf und zwei Peugeot Partner mit reinem Elektroantrieb ausschreiben. Die Ausschreibung gewannen die Autohäuser Tölke & Fischer Krefeld für die beiden E-Golf und Autohaus Rolf Jansen in Mönchengladbach für die beiden Peugeot. Die Förderung bedingt Berichtspflichten der Stadt für die Erfassung von Daten während des Betriebes der Elektrofahrzeuge zur Ermittlung der Wirtschaftlichkeit und Effizienz durch das BMVI. Markus Tölke und Günther Ranz, Geschäftsführer von Tölke & Fischer Krefeld und ihre Neuwagenverkaufsberaterin Katharina Tillmann waren zum Rathaus gekommen, um die E-Golf Modelle zu überreichen, David Strassburger, Geschäftskundenberater im Autohaus Rolf Jansen, Mönchengladbach und Sebastian Lamertz, der Markenverantwortliche für Peugeot, überreichten die Fahrzeuge vom Typ Peugeot Partner. Tölke bedankte sich bei Oberbürgermeister Frank Meyer dafür, dass die Stadt mit dieser Anschaffung ein Signal setze und bei der Umweltfreundlichkeit in Vorleistung gehe. Es gebe durchaus ein Interesse der Kunden an den Elektrofahrzeugen, doch oft scheitere es an der Reichweite. Deshalb entscheiden Kunden sich schließlich eher für einen Hybridantrieb (Batterie und Benzinmotor). „Den reinen Elektroantrieb nehmen bisher nur echte Liebhaber, aber wer so ein Auto einmal gefahren hat, der schätzt das entspannte Fahrgefühl“, so Tölke. 

Mit der Anschaffung dieser vier Elektrofahrzeuge führt die Stadt Krefeld ihre Bemühungen für Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz konsequent weiter. Hierbei handelt es sich um die ersten reinen Elektrofahrzeuge, die in der Stadtverwaltung Krefeld eingesetzt werden. Der Fachbereich Umwelt hat schon seit Jahren bei der Beschaffung von Dienstfahrzeugen stets auf die zurzeit umweltfreundlichste Technik gesetzt. Bereits 2005 wurde der erste erdgasbetriebene PKW angeschafft. Weitere Erdgas-Fahrzeuge folgten. Im Jahr 2014 wurde der in 2005 angeschaffte Erdgas-PKW durch das erste Fahrzeug mit Hybridantrieb in der Stadtverwaltung ersetzt. Nun folgen die ersten reinen Elektrofahrzeuge.

Bis zum 4. November präsentiert der Fachbereich Umwelt eine kleine Ausstellung mit Informationen zur Elektromobilität im Foyer des Rathauses, damit die Besucher dort erste Informationen zum Thema erhalten können.
 
 
 

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