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Rendezvous nach Ladenschluss im November mit Ju00fcrgen Hinninghofen (Foto: Tom Thu00f6ne)

Dinslaken/Oberhausen. Was kann… was darf Satire… wie weit…ist das (noch) erlaubt?…

… solche Fragen gibt es bei Satire, die Kirche und Religion auf’s Korn nimmt, seit jeher. Auch in der christlichen Kirche stellen sich Satiriker immer wieder diese Frage, wenn sie Ereignisse aus dem Leben der Kirche kritisch beleuchten.

Am 8.11. wird der Oberhausener Jürgen Hinninghofen beim Rendezvous nach Ladenschluss unter dem Titel „… bis zur Schmerzgrenze?!“ mit Texten des 20. Jahrhunderts ausloten, wie weit literarische Zumutungen in Sachen Religion gehen können und welchen sogar konstruktiven Sinn sie haben können. Zu Gehör kommt Bissiges und Nachdenkliches u.a. von Kurt Tucholsky, Erich Kästner und Bert Brecht ebenso wie sympathisierend Kritisches von Ulrich Harbecke. Auch eher unbekanntere Autoren wie Jura Soyfer werden vorgestellt.

Musikalisch werden die Texte ergänzt durch Musik von Thorsten Töpp. Der ebenfalls aus Oberhausen stammende Komponist, Musiker, Theater- und Hörspielmacher beherrscht Klassisches genauso wie Modernes. Er wird Musik von Claude Debussy, John W. Duarte, Ralph Towner sowie eine Eigenkomposition spielen.

Das „Rendezvous“ findet statt in der Dinslakener Stadtkirche (Duisburger Str./ Ecke Brückstr. 66) und beginnt um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Es ist ein Angebot des Fördervereins Kultur und Ev. Kirche in Dinslaken in Kooperation mit der Burghofbühne Dinslaken.

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