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Der CDU-Fraktionsvorsitzende Ingo Brohl mu00f6chte weitere Steuerverschwendung vermeiden (Foto: privat)

Moers. Auch im Sinne eines Festival 2017 findet CDU-Fraktionsvorsitzender Ingo Brohl das „Wegmobben“ des Geschäftsführers Dirk Hohensträter der Moers Kultur GmbH mehr als schädlich: „Als CDU hatten wir eigentlich bis vor zwei Wochen den Eindruck, dass man im Dialog für ein erfolgreiches Festival 2017, unter Anerkennung der jeweiligen kaufmännischen und künstlerischen Notwendigkeiten und Positionen, unterwegs war.”

Jetzt versuche man mit dem potentiellen neuen künstlerischen Leiter da anzufangen, wo man mit dem alten aufgehört hat, kritisiert der CDU-Fraktions-Chef: “Mit einer absoluten Übertreibung der Position und nivelliert wieder einmal die kaufmännische Seite durch eine inakzeptable Inszenierung. Denn wie wir heute wissen, wurden bereits vor vier Wochen von gewissen Strippenziehern Namen von Nachfolgern in der Geschäftsführung ins Spiel gebracht.” Die angebliche rechtliche Verfehlung Hohensträters wurde nach Ansicht der Chrisdemokraten “bewusst ausgesucht und hochgejazzt, um die kaufmännische Vernunft zu eliminieren.” Damit führe man die Gesellschaft genau in die Situation zurück, die zum Millionengrab Festivalhalle und über 700.000 Euro zusätzliche Garantiesumme aus Steuermitteln geführt habe.

“Für einen solchen Kurs steht die CDU nicht zur Verfügung. Wir werden uns nur noch auf unsere Kontrollfunktion im Sinne der Vermeidung von weiterer Steuerverschwendung konzentrieren. Kulturpolitisch werden wir uns allein wieder auf die Felder konzentrieren, die von der Breite der Moerser Bevölkerung getragen wird, dieser nutzt und dient“, unterstreicht Brohl.

 

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