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Krefeld. Die Gesamtschule Kaiserplatz, die erste Krefelder Gesamtschule, hat ihr 30-jähriges Bestehen nun mit einem Festakt für geladene Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft gefeiert. Dazu hatten viele Akteure aus der Schülerschaft, dem Lehrerkollegium und der Schulleitung ein abwechslungsreiches, unterhaltsames Programm zusammengestellt. Und auch die Schulpflegschaft leistete ihren Beitrag zum Gelingen eines unvergesslichen Abends. Oberbürgermeister Frank Meyer hat sich mit einer Ansprache an die Gäste gewendet.  

„Dies ist kein gewöhnlicher Geburtstag“, so der Oberbürgermeister. „Denn als diese Gesamtschule 1986 gegründet wurde, da war sie die erste Gesamtschule in Krefeld. Der Gründung war ein jahrelanger Kulturkampf vorausgegangen, der nicht nur auf höheren politischen Ebenen geführt wurde, sondern auch im Stadtrat und in Elternversammlungen. Die Menschen diskutierten damals – wie sie es ja bis heute tun –über Bildung und ihre richtige Vermittlung“. Der Elternwille habe schließlich entschieden, mit 1384 Anmeldungen hätte man sogar gleich zwei Gesamtschulen gründen können. Heute, 30 Jahre nach diesen politischen Grabenkämpfen, sei die Gesamtschule weitgehend unumstritten und ein Erfolgsmodell für Krefeld. Die Stadt habe kürzlich ihre fünfte Gesamtschule in Betrieb genommen – wiederum aufgrund des erklärten Elternwillens und diesmal mit einer breiten politischen Mehrheit quer durch die Fraktionen, so Frank Meyer. 

Der für die Gesamtschulen zuständige Hauptdezernent der Bezirksregierung Düsseldorf, Ulrich Graf, sowie die langjährigen ehemaligen Schulleiter Ernst Schupp und Jochen Adrian nahmen ebenfalls an der Feier teil.   

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