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Jeden Tag eintStu00fcck mehr Weihnachten u2013 Das CentrO steht vor der Verwandlung (Foto: CentrO Management)

Oberhausen. Nicht mehr ganz zwei Wochen, dann dürfen sich die Besucher von Europas größtem Einkaufs- und Freizeitzentrum auf ein weihnachtlich-hell erleuchtetes und stimmungsvolles CentrO Oberhausen freuen. Doch bis es soweit ist, arbeiten im Hintergrund viele Hände und Menschen ab heute Abend daran, diese bezaubernde Atmosphäre für die Besucher zu erschaffen. Vor ihnen liegt jedoch viel Arbeit: Etwa 70.000 Weihnachtskugeln, Tannengirlanden bis zu einer Gesamtlänge von 8 Kilometern und knapp 350.000 LED-Lichter müssen nicht nur logistisch an Ort und Stelle gebracht, sondern auch so installiert und in Szene gesetzt werden, dass am 17. November das CentrO im weihnachtlichem Glanz erstrahlen kann.

„Wir haben zwar durch die vorangegangenen Jahre viel Übung, was das Anbringen der Weihnachtsdekoration betrifft“, erklärt Center Manager Marcus Remark. Doch auch er weiß, dass es in den nächsten Tagen und Wochen weihnachtlich-spannend zugehen wird. „Es war in jedem Jahr eine Punktlandung. Kurz vor dem Einläuten der Weihnachtszeit leuchtet eine LED-Kette nicht, eine Kugel fehlt sichtbar oder die letzte Politur fehlt“, blickt Remark zurück. Doch er ist guter Dinge: „Ich bin mir sicher, auch in diesem Jahr wird es nicht anders und alles pünktlich fertig sein.“

Doch bis es so weit ist, rückt an jedem Tag die Faszination Weihnachten für die Besucher ein stückweit näher. Dabei gibt es auch immer eine Besonderheit zu beachten: Nur in den Abendstunden, nachdem der letzte Besucher die Mall verlassen hat, dürfen die Deko-Arbeiten beginnen. Die Elektriker, die Dekorateure und Industriekletterer dürfen sich in dieser Zeit wie Wichtel aus einem Märchenbuch fühlen, die in der Nacht alles weihnachtlich schmücken, sich frühmorgens aber wieder entfernen und nicht mehr zu sehen sind.

Das sichtbarste Element der Weihnachtszeit im CentrO ist der große Kranz unter der 500 Quadratmeter großen Glaskuppel im Mitteldom. Auf 32 Metern Höhe werden knapp 2,8 Tonnen Weihnachtsdekoration hochgezogen. Doch nicht nur „harte Männer“ kommen hier zum Einsatz. „Sie müssen zudem auch schwindelfrei sein“, so Marcus Remark, denn „sie müssen in dieser Höhe auch die Lichterketten anbringen und die Kugeln putzen oder austauschen“. Je näher der 17. November rückt, desto aufregender wird es dann auch für den Haus-Elektriker. Mehr als 350.000 Lichter müssen dann auf Knopfdruck funktionieren, damit der Mitteldom gegen Nachmittag um Punkt 16.45 Uhr wieder von lauten „Ohs“ und „Ahs“ der staunenden Besucher beschallt wird.

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