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Wesel. Wie bereits in vielen Medien seit gestern berichtet, wird seit den frühen Morgenstunden des 06.11.2016 der 20-jährige Philipp Bäcker aus Wesel vermisst. Herr Bäcker ist nach einem Gaststättenbesuch in Wesel nicht nach Hause zurückgekehrt. Die Polizei bittet daher die Bevölkerung erneut um Mithilfe und veröffentlichte gegen 13.50 Uhr ein Foto des jungen Mannes. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Wesel, Tel.: 0281 / 107-0.

Beschreibung des Vermissten: Ca. 190 cm groß, schlanke Figur, dunkles, schulterlanges Haar, Brillenträger, Drei-Tage-Bart, trug eine grüne Cargohose und eine schwarze Jacke mit weißer Aufschrift sowie roten Applikationen und eine graue Wollmütze.

Schon gestern hatte sich im sozialem Netzwerk Facebook eine Gruppe mit dem Namen ‘Philipp vermisst..’ gegründet, die mittlerweile über 2200 Mitglieder zählt. Das Schicksal des jungen Mannes scheint viele Bürger zu bewegen, so erklärten sich einige Mitglieder spontan bereit Vermisstenzettel zu erstellen, zu kopieren und zu verteilen. Unterschiedliche Aussagen gab es bzgl. des Handys von Philipp Bäcker, einerseits wurde geschrieben, dass dieses geortet wurde, andererseits, dass dieses am Rhein gefunden wurde. Auch war von Spürhunden der Polizei und privaten Suchtrupps in Rheinnähe in den Threads die Rede und dass daher die Gefahr bestünde, das Spuren verwischt würden bzw. die Hunde die Witterung nicht mehr aufnehmen könnten. Des Weiteren solle es einen Abschiedsbrief gegeben haben.

Auf Nachfrage von LokalKlick befand die Pressesprecherin der Kreispolizei, Sabine Vetter, die große Anteilnahme der Weseler Bevölkerung als sehr positiv. Die in Facebook beschriebenen Inhalte wollte und konnte aber die Polizeihauptkommissarin nicht bestätigen: “Dies sei für den Sachverhalt -dem Finden einer vermissten Person- nicht wichtig. Wichtig ist nur, dass Herr Bäcker gefunden wird, oder zuhause wieder auftaucht.” Leider habe die Polizei keine neuen Erkenntnisse zu den bisher von ihr veröffentlichten Meldungen, so die Polizeisprecherin abschließend.

Inzwischen hat Nicole Bayer, die die Facebookgruppe mitorganisiert, die Gruppenmitglieder dazu aufgerufen keine Spekulationen zu verbreiten. Des Weiteren bittet sie darum, den Administratoren keine Mails mehr zukommen zu lassen, in denen Fragen über den Verbleib von Philipp oder der Verfassung seiner Mutter beantworten werden sollen. Nicole Bayer bittet auch ausdrücklich darum, Anschreiben und Nachfragen an Philipps Mutter zu unterlassen. Vielmehr sei den Organisatoren der 2200 Mitglieder starken Gruppe wichtig, dass mehr als die bisher vier austeilenden Mitglieder Flyer verteilen.

 

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