Moers. Mit viel Begeisterung und großem Engagement haben die Mädchen und Jungen der vierten Klassen der Gemeinschaftsgrundschule Repelen an einem Trickfilmprojekt gearbeitet. Gemeinsam mit der Bibliothekszweigstelle Repelen und dem Düsseldorfer Verein „Akki – Aktion & Kultur mit Kindern“ ist ein 18-minütiger Film entstanden. Beteiligt waren fast 90 Kinder beider Standorte der Bildungseinrichtung.

Müssen wir Pause machen?

Die Kurzfilme, die zu einem „großen“ Film zusammengeschnitten worden sind, haben die Mädchen und Jungen selbst erdacht und mithilfe der Stop-Motion-Technik gedreht. Als „Darsteller“ und Requisiten haben sie ihr eigenes Spielzeug mitgebracht. Die Rahmenhandlung bildet das Raumschiff MS Repelen, das auf seinem Flug verschiedene Planeten besucht. Die Kinder waren so begeistert von dem Projekt, dass manche sogar das Schuljahr wiederholen wollten, um noch einmal daran teilzunehmen können. „Unser schönstes Kompliment war aber die Frage der Kinder, ob sie in die Pause müssen oder weiterarbeiten dürfen“, berichtet Tom Birke, Medienpädagoge bei „Akki“, schmunzelnd.

Enge Zusammenarbeit zwischen Einrichtungen

Neben der Medienkompetenz konnten die jungen Filmemacher ihre sozialen Fähigkeiten unter Beweis stellen: Wer mit seinem Film nicht weiterkam, hat Hilfe von den anderen bekommen. Zudem wurden die beteiligten Flüchtlingskinder von den anderen „an die Hand genommen“ und unterstützt. Das Projekt ist ein aktuelles Ergebnis der engen Zusammenarbeit von Schule und Bibliothekszweigstelle im Stadtteil. „Im Rahmen unseres Kooperationsvertrags gibt es solche Veranstaltungen und die Kinder sind zudem im vierwöchigen Turnus zu Gast bei uns und lernen die Bibliothek besser kennen“, erläutert Zweigstellen-Leiter Volker Kuinke. Bibliotheksleiterin Eva Schmelnik-Tommes gratulierte zu der erfolgreichen Zusammenarbeit. Der Integrationsrat der Stadt Moers finanziert das Projekt.

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