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Der zweimalige "Schlangenbeisser" Dominick Spazier (Foto: Sport-meets-Photographie.de)

Dinslaken. Nach dem Sieg im Penaltyschießen am Freitag gegen die Hammer Eisbären waren die Kobras auch am zweiten Weihnachtstag erfolgreich. Mit dem 7:2 Erfolg gegen die Zweitvertretung der RT Bad Nauheim holen die Giftschlangen wichtige Punkte im Kampf um Platz sechs.

Von Beginn an behielten die Hausherren die Oberhand und setzten die Nauheimer Verteidigung immer wieder unter Druck. Die beste Möglichkeit der Anfangsphase hatten die Kobras mit einem Pfostentreffer in Überzahl in der 5. Minute. Besser lief es bei eigener Unterzahl in der 10. Minute. Michal Plichta, von Tom Giesen und Daniel Pleger auf die Reise geschickt, ließ Sebastian Becker im Nauheimer Tor keine Chance und erzielte die Dinslakener 1:0 Führung. In der 16. Minute bewiesen die Kobras, dass sie auch in Überzahl erfolgreich sein können. Benedikt Hüsken war diesmal der Torschütze zum 2:0 für die Kobras. Noch in derselben Spielminute nutzten die Roten Teufel eine Unaufmerksamkeit der Dinslakener Hintermannschaft und verkürzten auf 2:1. Die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten. Nur eine Minute später markierte Dominick Spazier Schlangenbiss Nummer drei und stellte den alten Abstand wieder her, der bis zur Pause bestand hatte.

Im Mittelabschnitt hatten die Kobras das Spiel weitestgehend im Griff. Chance um Chance erarbeiteten sich die Dinslakener Stürmer, doch ein weiterer Treffer blieb den Giftschlangen in diesem Drittel verwehrt. Effektiver waren da die Roten Teufel, die mit einem ihrer wenigen Konter auf 3:2 verkürzten und nochmal für Spannung in den verbleibenden Minuten sorgten.

Diese löste sich gleich zu Beginn des Schlussdrittels, als Dominick Spazier in der 43. Minute erneut zuschlug und die Dinslakener Führung auf 4:2 ausbaute. Nun war der Bann gebrochen und die mangelnde Chancenverwertung aus dem Mittelabschnitt vergessen. In der 49. Minute sorgte Michal Plichta mit seinem zweiten Tor zum 5:2 für die Vorentscheidung. In der 51. Minute markierte Philipp Heffler den sechsten Schlangenbiss, nachdem ihm kurz zuvor noch der Jubel verwehrt blieb, weil das Schiedsrichtergespann sein Tor nicht anerkannte. Den Schlusspunkt setzte Daniel Pleger, der von Tom Giesen und Michal Plichta in Szene gesetzt wurde, mit seinem Tor zum 7:2 Endstand.

Im Endspurt um Platz Sechs müssen die Kobras nun dreimal auswärts ran. Dabei wartet mit den Spielen in Herford, Bad Nauheim und Lauterbach ein schweres Restprogramm auf die Kobras mit weiten Fahrten. Gerade das letzte Spiel gegen die Luchse könnte ein kleines Finale um Platz Sechs werden, denn die Luchse liegen mit drei Punkten Vorsprung bei einem Spiel mehr auf diesem heiß begehrten Platz direkt vor den Kobras. Aber auch der nächste Gegner Herford will mit einem Sieg seine theoretischen Chancen auf die Platzierungsrunde wahren. Für Spannung ist in den nächsten Spielen auf jeden Fall gesorgt.

 

Dinslaken Kobras – RT Bad Nauheim 7:2 (3:1/0:1/4:0)

Torschützen Dinslaken: Plichta(2), Hüsken, Spazier(2), Heffler, Pleger
Torschützen Bad Nauheim: Mörschel, Lorei
 
Strafminuten Dinslaken: 4
Strafminuten Bad Nauheim: 8

Zuschauer: 205

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