In sechs Berufen werden die „neuen“ Azubis ausgebildet (Foto: Büsch)
Anzeige

Kamp-Lintfort/Rhein-Ruhr. Während überall die Interessenten für eine Ausbildung im Backgewerbe weniger werden, kann die Handwerksbäckerei Büsch mit Stammsitz in Kamp-Lintfort einen neuen Rekord melden: 45 junge Menschen sind jetzt mit einer Ausbildung im Unternehmen gestartet. „Wir sind als Arbeitgeber sehr attraktiv und bieten ein umfassendes Aus- und Weiterbildungskonzept“, erläutert Leiterin Personalentwicklung, Jasmina Karajkovic. „Bei Büsch zu arbeiten, bietet einfach große Möglichkeiten.“ Nach einer qualifizierten Ausbildung winkt demjenigen, der die Zeit erfolgreich absolviert hat, die Chance auf einen sicheren Arbeitsplatz.

Ausgereiftes Ausbildungskonzept

Bei der Entscheidung für einen Ausbildungsberuf spielen – neben möglichen Karrierechancen und einem guten Betriebsklima – auch die Qualität der Ausbildung eine große Rolle. „Das alles können wir jungen Menschen bieten“, erläutern die Büsch-Ausbildungsleiter Maria Peters und Marc Zeitz. Zusätzlich ein ausgereiftes Ausbildungskonzept, das deutlich macht, dass lernen bei Büsch keineswegs eine Nebensache ist, sondern sehr wichtig genommen wird.

Großes Ausbildungsangebot

In sechs Berufen werden die „neuen“ Azubis ausgebildet. Das geht von traditionellen Berufen im Bäckerhandwerk, wie beispielsweise Bäcker, über den kaufmännischen Bereich mit Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk und Kaufleute für Büromanagement bis hin zu technischen Berufen wie Berufskraftfahrer und Fachlagerist. Auch dies gehört zum Ausbildungs-Repertoire der Bäckerei Büsch. Neu ist ein Ausbildungsberuf, den bisher noch keine Bäckerei in Nordrhein-Westfalen angeboten hat: Bei Büsch kann man auch den Beruf des Gebäudereinigers erlernen.

Nachwuchskräfte für eigenen Bedarf

„Uns ist es wichtig, jungen Menschen eine qualifizierte Ausbildung zu bieten. Danach fördern wir sie gern weiter und freuen uns, wenn sie die Karriereleiter erklimmen“, macht Geschäftsführer Norbert Büsch die hauseigene Ausbildungsmaxime deutlich. „Wir bilden natürlich für uns selbst aus – aber unsere Azubis haben ebenso auf dem Markt beste Chancen“.

Ausbildungsplätze fast verdoppelt

Und die Zahl derer, die sich Jahr für Jahr bei Büsch ausbilden lassen wollen, steigt ständig. „Mittlerweile haben wir deutlich mehr Bewerbungen als wir Ausbildungsplätze bieten können“, freut sich Maria Peters. Obwohl die Zahl der Möglichkeiten bereits deutlich gesteigert wurde. Waren es 2015 schon 20 junge Menschen, die eine Ausbildung bei Büsch begonnen haben, stieg die Zahl 2016 bereits auf 27. „Wir haben gegenüber dem letzten Jahr die Ausbildungsplätze fast verdoppelt“, macht Marc Zeitz deutlich.

Berufsanfänger und Seiteneinsteiger

Es sind aber nicht nur Berufsanfänger, die bei Büsch starten. Auch Seiteneinsteiger, die zunächst eine andere Berufsausbildung begonnen oder auch abgeschlossen haben, gehören dazu. Ein junger Mann, der gerade die Ausbildung zum Bäcker begonnen hat, kann sogar ein abgeschlossenes Studium vorweisen.

Stolz ist man in der Handwerksbäckerei auch darauf, dass sich in diesem Jahr gleich mehrere männliche Bewerber für eine Ausbildung im Verkauf entschieden haben. Dieser Berufszweig war in den letzten Jahren (fast) nur von jungen Frauen gewählt worden.

Beitrag drucken
Anzeigen