Qualitätsführer im Bereich Traumaversorgung (Foto: Marcus Gloger / BG Klinikum Duisburg)
Anzeige

Duisburg. Unfallklinik versorgt viel mehr Patienten mit schwersten Verletzungen als im letzten Jahr

Das überregionale Traumazentrum im BG Duisburg Klinikum Duisburg nimmt im aktuellen Jahresbericht des TraumaRegisters DGU® wieder eine Spitzenposition ein. So liegt die Klinik bei der Versorgung von Unfallopfern mit schweren und schwersten Verletzungen auf Platz 5 unter den rund 600 teilnehmenden Kliniken in Deutschland und hat im Untersuchungszeitraum 2016 auch noch einmal deutlich mehr solcher Patienten erfolgreich behandelt als im Jahr zuvor.

„Die Resultate des Jahresberichts spiegeln die Qualitätsführerschaft des BG Klinikums Duisburg im Bereich der Traumaversorgung wider“, kommentierte der Stellvertretende Ärztlicher Direktor der Unfallklinik, Dr. Peter-Michael Hax, den neuen Report.

Jahresbericht wertet über 40.000 Fälle aus Im Jahresbericht 2017 des TraumaRegisters DGU® sind alle Schwerverletzten aufgeführt, die bis Ende 2016 bei einem Unfall zu Schaden kamen. Insgesamt gab es in diesem Bereich über 40.000 Fälle zu beklagen. Das BG Klinikum Duisburg hat davon deutlich über 300 behandelt. Rund zwei Drittel waren Männer und über 20 Prozent sogar lebensgefährlich verletzt.

„Trotzdem liegen wir bei der statistisch zu erwartenden Sterblichkeit unter den 15 Kliniken mit den meisten Fallzahlen auf dem 3. Platz“, hebt Hax hervor. Lediglich 6 Prozent der TraumaRegister-Patienten seien im BG Klinikum Duisburg 2016 an den Folgen ihres Unfalls verstorben, im bundesweiten Durchschnitt waren es mit rund 9 Prozent deutlich mehr.

BG Klinikum Duisburg besitzt große überregionale Bedeutung „Die Zuverlegungsrate aus anderen Krankenhäusern von über 15 Prozent bestätigt zudem die große überregionale Bedeutung unseres Traumazentrums“, bewertet Hax die neuen Zahlen, die den Spezialisten im Duisburger Süden ein gutes Zeugnis ausstellen. „Trotzdem werden wir natürlich auch in Zukunft alles dafür tun, die Behandlung von schwerstverletzten Patienten ständig weiter zu optimieren.“

Beitrag drucken
Anzeigen