Pater Tobias vor der Skyline Chicago's (Foto: Projekt LebensWert)
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Duisburg/Chicago. Er ist ein Tausendsassa gegen soziale Ungerechtigkeit und Armut, aber ein Globetrotter bei der 42,195 km langen Marathon-Distanz. Am gestrigen Sonntag vor der Skyline-Kulisse der 2,7 Millionen Einwohner großen Metropole am Michigansee hat der in Neumühl engagierte Pater Tobias wahrscheinlich nur den Atemzug der späteren Sieger Galen Rupp und Tirunesh Dibaba beim Start gespürt. Mit 4 Stunden 20 Minuten lag der Marathon-Pater in Chicago bei seinem 63. Spendenmarathon für arme Kinder im Duisburger Norden über 2 Stunden hinter dem Siegerpaar.

Mit schweren und sauren Beinen zog Pater Tobias, beeindruckt unter 45.000 Läufern dabei gewesen zu sein, ein persönliches Fazit: „Es war erlebnisreicher Marathon, da hab ich dieses Mal nicht auf die Zeit geachtet, sondern den Lauf einfach genossen und der letzte Marathon vor zwei Wochen in Berlin lag noch in den Beinen. Jetzt fehlt mir nur noch Tokyo, dann gehöre ich zu den 6 `World Marathon Major´ (London, New York, Boston, Chicago und Berlin), die weltweit durch ein Zertifikat und einer besonderen Medaille geehrt werden.”

Am morgigen Dienstag geht es für den emsigen Prämonstratenserpater mit dem Zeitunterschied von 7 Stunden durch die Zeitzonen zurück an Rhein und Ruhr, um am Sonntag das 10-jährige Jubiläum seines gemeinnützigen Projekts LebensWert zu feiern.

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