Die Ergebnisse des Fachtages werden in den ersten kommunalen Bildungsbericht einfließen (Foto: privat)
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Dinslaken. Über 30 Experten aus dem Jugend- und Bildungsbereich haben sich jetzt in den Räumen der Albert-Schweitzer-Einrichtungen zum Fachtag „Bildung in Dinslaken“ getroffen. Im Mittelpunkt stand dabei die kommunale Bildungsberichterstattung, die seit über einem Jahr in Dinslaken aufgebaut und im Zuge des Landesprogramms „Kommunale Präventionsketten“ weiter vorangetrieben wird. Maik Runberger, städtischer Sozialplaner, präsentierte erste Ergebnisse aus den Themenbereichen „Migration“, „Inklusion“ und „Übergang von Schule zu Beruf“. Dabei betonte er, wie sinnvoll eine Bildungsberichterstattung auch auf kommunaler Ebene sei: „Wir kommen weg vom gefühlten Wissen, hin zu einer datenbasierten Betrachtung unseres kommunalen Bildungswesens. Dies ermöglicht es, sowohl Erfolge als auch Schwächen aufzuzeigen, auf die wir dann gemeinsam reagieren können.“

Ein Ergebnis, mit dem sich die Teilnehmer des Fachtages befassten, war die steigende Vertragslösungsquote der Auszubildenden im Handwerk. Diese Quote gibt an, wie viele Ausbildungsverträge vorzeitig gelöst werden. Sie lag zuletzt bei über 40 Prozent und damit sehr hoch. Als eine Idee dazu schlugen die Teilnehmer des Fachtages vor, auftretende Probleme zwischen Azubis und Betrieben, die zu einer Vertragslösung führen könnten, an Mediatoren zu übergeben.

Die Ergebnisse des Fachtages werden laut der ersten Beigeordneten Christa Jahnke-Horstmann in den ersten kommunalen Bildungsbericht einfließen. Dieser soll im nächsten Frühjahr den Politikern vorgelegt werden.

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