Fund bei zwei Drogenkurieren (Fotos: Polizei)
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Mülheim. Das richtige Gespür hatten Sonntagmorgen (22. Oktober, gegen 9:45 Uhr) zwei Mülheimer Polizisten. Mit ihren Dienstkrädern patrouillierten sie im Ortsteil Heißen, als zwei Autos aus Dortmund und Berlin ihre Aufmerksamkeit erregte.

Von der Anschlussstelle der Autobahn 40, Frohnhauser Weg/ Alexanderstraße fuhren der Berliner Mercedes und der Dortmunder Mazda in Richtung des Haarzopfer Wasserturms. Im Wohngebiet an der Kleiststraße stoppten die Beamten die Fahrzeuge. Misstrauisch geworden sprachen sie die 21 und 25 Jahre alten Fahrzeugführer deutlich an und fixierten sie sofort an den Fahrzeugen.

Die Durchsuchung der Autos bestätigte ihren Verdacht. Mehr als fünf Kilogramm Rauschgift (Haschisch, Marihuana und Kokain) und einige tausend Euro Bargeld transportierten die zur Unterstützung hinzukommenden Polizisten wenig später als Beweismittel zur Polizeiinspektion Mülheim/Ruhr.

Noch am Morgen informierten die Beamten ihre Kollegen in Berlin und Dortmund, die die Wohnungen der Beschuldigten nach weiteren Drogen durchsuchten. Inzwischen hat das Essener Rauschgiftkommissariat 12 die Ermittlungen übernommen. Auf Antrag der Duisburger Staatsanwaltschaft werden die beiden Männer, die seit einigen Jahren in Deutschland leben, im Laufe des heutigen Tages dem Haftrichter in Mülheim vorgeführt.

Ob die Vollsperrung der BAB 40 die beiden Drogenkuriere auf Mülheimer Stadtgebiet und somit zu den aufmerksamen Kradfahrern führte, gaben die Männer in ihren Vernehmungen nicht preis. (ots)

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