(Foto: Clemens Schelhaas)
Anzeige

Kaarst. Reisevortrag mit Clemens Schelhaas, der mit 76 Jahren 12.000 km mit dem Motorrad in Russland unterwegs war.

Von 1976 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1998 war Clemens Schelhaas Leiter des Medienzentrums des Rhein-Kreises Neuss. In dieser Funktion war das Medium „Fotografie“ für ihn bereits prägend und mitbestimmend. Seit seiner Jugend bereist er Europa, Nordafrika und den Vorderen Orient.

Am 28. August um 20 Uhr berichtet er in einem bebilderten Reisevortrag im Tuppenhof in Vorst über seine Tour 2015, die ihn über die Balkanroute, die Türkei und Georgien führte. Für den Rückweg wählte er die Ukraine. In 6 Wochen kamen so 12.000 km zusammen. Russland ist flächenmäßig das größte Land der Erde; die Entfernungen sind gewaltig und die Straßen meist schlecht. Absoluter Höhepunkt der Tour war die Wolga und das Wolgadelta. Clemens Schelhaas erlebte die Menschen aus den vielen Volksgruppen als freundlich und hilfsbereit. Die russischen Frauen legen sehr viel Wert auf ihr Äußeres. Stöckelschuhe und Minirock erscheinen dem unbedarften Beobachter als nachsozialistische Erfindung.

Er erlebte Russland wieder völlig anders als es vielfach in den Medien gezeichnet wird. Die schlecht bezahlte und korrupte Polizei in der Ukraine erleichterte ihn um seine letzten Euros. Das kannte er aber von seinen früheren Fahrten in den ehemaligen Sowjetrepubliken. Er konnte damit umgehen.

Der Eintritt beträgt 8,50 €

Beitrag drucken
Anzeigen