Die Grüne Jugend (Foto: privat)
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Mülheim. In zwei Jahren werden die Mülheimerinnen und Mülheimer an die Wahlurnen gebeten, um neben dem Oberbürgermeister auch einen neuen Stadtrat zu wählen. Dies zum Anlass nehmend, zeigt sich die Grüne Jugend Mülheim bereits jetzt so programmatisch aktiv wie für eine kommunale Jugendorganisation sonst eher unüblich.

“Wir haben so viele junge Menschen in unseren Reihen, die wahnsinnig fit in den verschiedensten Bereichen sind, sodass wir sehr ehrgeizig in den Programmprozess gestartet sind!”, stellt Vorstandssprecher Björn Maue fest. Darüber hinaus, so Maue, sei die Vielzahl der verabschiedeten Anträge Folge einer Reihe abwechslungsreicher politischer Bildungsarbeit, die die Grüne Jugend in den vergangenen Monaten immer stärker forcierte. Mit deutlicher Mehrheit sprach sich die Mitgliederversammlung für eine legale Badeoption in der Ruhr aus, forderte konsequentere Bemühungen im Bereich der Inklusion und stellte sich gegen eine Privatisierung des Grundstücks der ehemaligen Volkshochschule in der MüGa.

Über den aktiven kommunalpolitischen Gestaltungswillen freut auch Vorstandssprecherin Ann-Kathrin Allekotte, die dem nun gelegten Grundstein des GJ-Programms eine nochmals ausdrücklich progressive Note gab. “Gegen Frauenhass und für Geschlechtergerechtigkeit, gegen jegliche Form von Refaschisierung und endlich ein konsequentes ökologisches Umdenken in unserer Politik!”, betont Allekotte nachdrücklich.

Die politische Auseinandersetzung geht die Mülheimer GJ ihrem Grundsatz der Basisdemokratie entsprechend bewusst offen an. “Wir informieren über ein Thema, diskutieren darüber und versuchen inhaltlich zusammenzukommen”, erklärt Allekotte, während sie und Maue sich einig sind, dass sich eine gewisse thematische Uneinigkeit durchaus belebend auswirken kann.

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