(Foto: privat)

Krefeld. Krefelder SPD-Fraktion zu Gast bei Münchner Genossinnen und Genossen – Benedikt Winzen: „Der Blick über die eigenen Stadtgrenzen hinaus ermöglicht neue Lösungsansätze für vergleichbare Probleme“

Was können Krefeld und München voneinander lernen? „Eine ganze Menge.“ So fasst Benedikt Winzen, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Krefeld, den Besuch seiner Fraktion in München bei der dortigen SPD-Stadtratsfraktion zusammen. Wo drückt der Schuh am Niederrhein und wo an der Isar? Wie geht man Probleme in Krefeld, wie in München an? Welche Strukturen, Ideen und Lösungen haben sich bewährt? Diesen und anderen Fragen gingen die Krefelder SPD-Ratsmitglieder gemeinsam mit ihren Münchner Kolleginnen und Kollegen und Vertretern der Münchner Stadtverwaltung bei einem Arbeitstreffen im Rathaus am Marienplatz nach.

Die Themen „Bezahlbares Wohnen“ und „Sozialgerechte Flächenpolitik“ standen dabei ebenso auf der Agenda wie das Münchner Modell des „Kooperativen Ganztages“. „Es versteht sich von selbst, dass sich nicht alles 1:1 auf die jeweils andere Stadt übertragen lässt“, erläutert Winzen. „Ziel unseres Besuches war es daher vielmehr, andere politische und verwaltungsorganisatorische Ansätze zu ähnlichen Problemen kennenzulernen und sich darüber auszutauschen, inwieweit diese Lösungen auch in Krefeld greifen könnten.“ Insbesondere das Thema Wohnen sei in München akut. „Und auch in der Flächenvorratspolitik werden dort interessante Wege gegangen“, so Winzen. „Im Gegenzug stieß der Krefelder Umbau des Fachbereichs Migration und Integration auf großes Interesse.“

Begonnen hatte der fachliche Austausch zwischen den beiden Fraktionen mit einem Besuch der Münchner Kollegen in Krefeld im April des vergangenen Jahres, nun folgte der Gegenbesuch in der bayerischen Landeshauptstadt.„Natürlich kann man Krefeld nicht pauschal mit München vergleichen“, räumt Winzen ein. „Aber es ist doch erstaunlich, dass sich viele Probleme gleichen. Daher halte ich es für ungeheuer wichtig, über Stadtgrenzen hinauszuschauen und voneinander zu lernen.“ Aus diesem Grund werde man den Austausch mit den Genossinnen und Genossen aus München weiter fortsetzen.

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