(Foto: Feuerwehr)
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Oberhausen. Zu zwei Bränden musste die Feuerwehr Oberhausen am Montagabend, 12. November 2018, ausrücken. Eine Person wurde vorsorglich ins Krankenhaus transportiert.

Um 20:19 Uhr wurden die Beamten über 112 alarmiert, weil der Dachstuhl einer Doppelhaushälfte am Kiesweg in Oberhausen-Schmachtendorf brannte. Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr rückten mit zwei Löschzügen, Rettungsfahrzeuge und 40 Feuerwehrleuten aus. Zunächst war unklar, ob die Bewohnerin des Hauses noch im Haus war. Diese Befürchtung erwies sich glücklicherweise als falsch. Die Bewohnerin war auf der Arbeit und wurde dort von Polizei über den Brand informiert. Das Feuer im Dachstuhl wurde von außen bekämpft. Durch den Einsatz des  Löschwassers wurde auch die andere Doppelhaushälfte in Mitleidenschaft gezogen. Für die Nacht wurde eine Brandwache abgestellt. Das Feuer war um 22:47 Uhr gelöscht.

Um 21:31 Uhr alarmierte eine Polizeistreife die Feuerwehr, weil die Beamten Rauch im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses an der Wörthstraße bemerkten. Berufsfeuerwehr, Freiwillige Feuerwehr und Rettungsdienst rückten mit einem Löschzug, einem weiteren Fahrzeug und einem Rettungswagen aus. Insgesamt waren 29 Kräfte vor Ort im Einsatz. Als die Einsatzkräfte eintrafen, hatten die meisten Bewohner das Gebäude bereits verlassen. Der Brandherd befand sich im Keller. Nachdem mehrere Kellertüren aufgebrochen werden mussten, entdeckten die Feuerwehrleute eine brennende Elektrobratpfanne, die auf einem Kühlschrank stand. Bratpfanne und Kühlschrank wurden nach draußen gebracht und dort gelöscht. Nachdem durch Lüfter das Mehrfamilienhaus wieder rauchfrei war, konnten die Bewohner um 22:30 Uhr wieder in ihre Wohnungen. Eine
Person wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vorsorglich ins
Krankenhaus gebracht.

In beiden Brandfällen untersucht die Polizei die Brandursache. Insgesamt 55 Einsatzkräfte waren an beiden Einsätzen beteiligt. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Königshardt, Sterkrade, Oberhausen-Mitte und Oberhausen-Süd unterstützen tatkräftig bei beiden Einsätzen und stellten vorübergehend den Grundschutz auf der Feuerwache 1 und 2 sicher.

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