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Moers. Informationen über das Frauenhaus in Moers haben die Mitglieder des Sozialausschusses in der Sitzung am Dienstag, 13. November, erhalten. Seit 35 Jahren ist der Sozialdienst katholischer Frauen Träger der Einrichtung. Neun Familienzimmer stehen für Frauen und Kinder bereit – auf drei Etagen jeweils drei. Betreut werden sie von sechs hauptamtlichen und zehn ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen. Häusliche Gewalt ist oft der Anlass für das Verlassen der eigenen Wohnung. Häufig sind alle Plätze belegt, und die Nachfrage steigt. Drei bis sechs Monate bleiben die Betroffenen im Frauenhaus. In vielen Fällen sind fehlende Wohnungen der Grund für die lange Verweildauer.

Ideen für seniorengerechte Quartiere
Informiert wurde der Ausschuss auch über das Konzept „Seniorengerechte Quartiere“ im Rahmen des Prozesses „Innovative Seniorenarbeit“. Zu den Handlungszielen gehören u. a. Stadtteilspaziergänge zur Ermittlung von Verbesserungsbedarfen vor Ort, inklusive Angebote in den Begegnungsstätten und Weiterbildungsangebote für Ehrenamtliche. Entschieden haben die Ausschussmitglieder eine Erhöhung der Eintrittsgelder für die Seniorenveranstaltungen im Herbst und zu Karneval um 2 auf 12 Euro. Wer einen Moers-Pass hat, zahlt 1 Euro mehr (jetzt 6 Euro).

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