Rezo Tschchikwischwili (l.), Stefan Diekmann in der Inszenierung "Der Zauberer von Oz" nach dem Kinderbuch von Lyman Fran Baum in der Bühnenfassung von Anne Spaeter; Inszenierung von Anne Spaeter (Foto: Martin Kaufhold)

Essen. Rezo Tschchikwischwili stellt am 19. November sich und seine Arbeit vor

Er spielt, singt und beherrscht zudem noch diverse Musikinstrumente: Der Schauspieler Rezo Tschchikwischwili ist ein echtes Multitalent. Und er kann mittlerweile auf ein bewegtes Leben zurückblicken.

1957 in Tiflis geboren, studierte Rezo Tschchikwischwili von 1974 bis 1978 am Institut für Theater und Kino in seiner Heimatstadt. Anschließend spielte er bis 1994 am Marjanishvili Staatstheater in Tiflis. In Georgien wurde er zum Schauspieler des Jahres (1980 und 1993) und zum „Verdientesten Schauspieler des Landes“ (1991) gekürt. Außerdem erhielt er 1982 den Georgischen Filmpreis sowie 1989 den Großen Theaterpreis der Stadt Tiflis.

1994 siedelte Rezo Tschchikwischwili nach Deutschland über und wurde noch im selben Jahr vom damaligen Intendanten Jürgen Bosse ans Schauspiel Essen engagiert. Auch die Essener Ballettfreunde konnten Rezo Tschchikwischwili bereits im Aalto-Theater erleben: als Clochard Jef in Ben Van Cauwenberghs „La vie en rose“.

Seit Beginn seiner Schauspielkarriere war er in rund 100 Theaterrollen sowie über 40 Fernseh- und Kinorollen in beiden Ländern zu erleben.

Aktuell begeistert er das Publikum im diesjährigen Grillo-Familienstück als Zauberer von Oz und Onkel Henry sowie als Pfarrer in „Der Besuch der alten Dame“.

Wie er Schauspieler geworden ist, was er an diesem Beruf besonders liebt und wie es ist, sowohl in Deutschland als auch in Georgien zu arbeiten, darüber erzählt Rezo Tschchikwischwili am Montag, dem 19. November ab 18 Uhr in der Reihe „Theaterberufe hautnah“. Der Eintritt ist frei. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung unter theaterpaedagogik@schauspiel-essen.de gebeten.

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