(Foto: Quelle Pixabay.de)

Schermbeck/Wesel. Mehr als ein Fünftel aller Deutschen leidet täglich unter zurückfließender Magensäure. Betroffene berichten über Sodbrennen, Schluckstörungen, Schmerzen hinter dem Brustbein, saures Aufstoßen oder diffuses Unwohlsein im Oberbauch. Auch die Lunge kann durch den Magensaft gereizt werden. Häufige Konsequenzen sind dann chronische Bronchitis und Heiserkeit. Die Symptome treten meist im Liegen, beim Bücken oder während körperlich beanspruchenden Tätigkeiten auf. Grund hierfür ist ein Defekt im Verschlussmechanismus des Mageneinganges.

Eine medikamentöse Langzeitbehandlung mit Protonenpumpenhemmern hilft oft nicht ausreichend. Seit kurzem können bei chronischem Reflux durch die Implantation eines winzigen Stimulators, der die erschlaffte Muskulatur am Mageneingang stärkt, gute Behandlungserfolge erzielt werden. Im Evangelischen Krankenhaus Wesel kennt man sich mit dieser innovativen Behandlungsmethode, die ohne eine anatomische Veränderung des Körpers funktioniert, gut aus. Schließlich gilt das Refluxzentrum Niederrhein deutschlandweit als führende Klinik in Sachen Zwerchfellbruch.

Oberärztin Dr. med. Vivianda Menke geht dem chronischen Sodbrennen in ihrem Medizinvortrag am Donnerstag, 22. November genau auf die Spur. Dabei zeigt die Chirurgin sowohl medikamentöse, als auch konservative und operative Möglichkeiten auf. Im Fokus steht jedoch die EndoStim®-Behandlungsoption.

Die laiengerecht aufbereitete Veranstaltung findet um 19.30 Uhr in Schermbeck im Gemeindezentrum der Evangelischen Kirchengemeinde, Kempkesstege 2, statt.

Anmeldung vorab wird erbeten unter Telefon (02 81) 106 – 20 51.

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