Auch bei der täglichen Fallbesprechung der Mediziner waren die Seelsorger (hinten links) herzlich willkommen (Foto: Rhein-Kreis Neuss Kliniken GmbH)
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Grevenbroich. Als Zeichen der Wertschätzung erhielt jeder Mitarbeiter eine Kerze samt Grußkarte

Das Krankenhaus St. Elisabeth ist ein Haus mit Tradition. Das zeigte sich einmal mehr am heutigen 19. November, dem Gedenktag  der heiligen Elisabeth von Thüringen (1207-1231). Aus diesem Anlass überraschten die Seelsorger der Rhein-Kreis Neuss Kliniken in Grevenbroich die Mitarbeiter und verteilten mehr als 500 Kerzen und Grußkarten. Seit dem vergangenen Donnerstag ziert bereits ein Banner mit dem Bild der Schutzpatronin den Eingangsbereich des Krankenhauses, um auf den Gedenktag aufmerksam zu machen.

An diesem besonderen Tag haben Pfarrer Georg Breu, Katharina Hamacher und ihr evangelischer Kollege Pfarrer Heinz Schmitz einen straffen Zeitplan. Bereits am frühen Morgen starten sie ihre Tour durch das gesamte Krankenhaus, um möglichst jeden Mitarbeiter persönlich anzutreffen – von den Ärzten und Pflegekräften auf den Stationen bis hin zum Gärtner oder Mitarbeiter der Verwaltung.   „Wir möchten wirklich Jeden wertschätzen, egal aus welchem Dienst“, erzählt Heinz Günter Schmitz. Und viele Mitarbeiter freuen sich Jahr für Jahr über diese kleine, aber so bedeutsame Geste. „Teilweise steht noch unsere Karte vom vergangenen Jahre auf den Schreibtischen, das freut uns natürlich sehr“, sagt Katharina Hamacher. Die aktuelle Karte mit der Aufschrift „Wachsen und Leuchten“ soll die Wichtigkeit aller Mitarbeiter sowie den kollegialen Zusammenhalt verdeutlichen: „Erst viele kleine Kerzen bringen einen Raum zum Leuchten und nicht eine Große“, sagt Pfarrer Breu. Auch die Seelsorger selbst arbeiten seit Jahren sehr kollegial zusammen. Über weitere personelle Unterstützung (in Teilzeit) würden sie sich freuen.

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