(V. l.) Ralf Brög, Nicolas Grosch, der Leiter der Geschäftsstelle der Kunstkommission, Kurt Dahlke, Kulturdezernent Hans-Georg Lohe und Jörg Thomas Alvermann, Vorsitzender der Kunstkommission, stellten die neue Sound-Installation vor (Foto: © Landeshauptstadt Düsseldorf/Melanie Zanin)
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Düsseldorf. Pünktlich zum ersten Advent ertönen in der U-Bahnstation der Wehrhahn-Linie an der Heinrich-Heine-Allee neue Klänge. Im Aufgang der U-Bahnstation zur Königsallee/Corneliusplatz, dem “Auditorium”, können ab Sonntag, 2. Dezember, bis Weihnachten Passanten die neue Sound-Installation “The Endless Christmas Carol” erleben. Die Komposition stammt vom Düsseldorfer Musiker Kurt Dahlke (Pyrolator). Die Installation ist der Auftakt einer fünfteiligen Soundreihe, bei der die U-Bahnstation der Wehrhahn-Linie mit den Klängen verschiedener Künstler bzw. Künstlerinnen bespielt wird. Kuratiert wird die Reihe von Ralf Brög, der die neuen Zugänge des U-Bahnhofes sowohl visuell als auch akustisch für wechselnde Klang- und Soundbeiträge gestaltet hatte. Auf dem Weg gebracht wurde die Aktion von der Kunstkommission Düsseldorf – damit initiiert die Kommission zum ersten Mal Kunst im öffentlichen Raum außerhalb von Bauprojekten. Kulturdezernent Hans-Georg Lohe, Kurt Dahlke, Ralf Brög und Jörg Thomas Alvermann von der Kunstkommission Düsseldorf stellten die Installation zum Auftakt am Sonntag, 2. Dezember vor.

Kulturdezernent Hans-Georg Lohe: “Bei der künstlerischen Gestaltung der Wehrhahn-Linie wurden die Zugänge des neuen U-Bahnhofes Heinrich-Heine-Allee als ‘drei Modellräume’ entwickelt und sind dazu mit einem hochwertigen Soundsystem ausgestattet, das verschiedenartigste akustische Interventionen ermöglicht. Zu den drei Modellräumen zählen das ‘Auditorium’ am Aufgang der U-Bahnstation zur Königsallee/Corneliusplatz, das ‘Theater’ am Aufgang zur Heinrich-Heine-Passage und das ‘Labor’ am Aufgang zu den anderen Stadtbahnen. Diese werden für die nächsten Monate facettenreich von wechselnden Komponisten und Soundkünstlern bespielt.”

Kurt Dahlke alias Pyrolator hat seine Komposition eigens für das “Auditorium” der U-Bahnstation geschrieben. Der Musiker verwendet fast ausschließlich Klänge eines klassischen analogen Synthesizers. Die Klänge und Melodien werden mithilfe eines Spatial-Sound-Systems über 48 Lautsprecher übertragen.

Die weiteren bereits geplanten Events sind im Frühjahr 2019 ein experimentelles DJ Set “Tracks United” von Waltraud Blischke, das auch im Auditorium stattfindet, sowie ein Sound “9 Beet Stretch” von Leif Inge im Frühsommer 2019.

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