Die aktuellen FSJlerinnen Nuria Micheel (l.; MSB) und Lina Hesselmann (r.; MSS) zu Beginn ihres FSJ im September mit der ehemaligen MSB-FSJlerin und jetzigen MSB-Auszubildenden Annika Schaffers (Foto: Claudia Pauli)
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Mülheim. Nach wie vor möchten viele Jugendliche und junge Erwachsene nach Beendigung ihrer Schulzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Sportbereich absolvieren. Die – vergleichsweise wenigen – Stellen, die in Mülheim existieren, sind daher jeweils schnell vergeben.

Wer ab dem 1. September 2019 z. B. beim Mülheimer Sportbund (MSB), beim Mülheimer SportService (MSS), in einem Sportverein oder in einem Sportverband als FSJler tätig werden möchte, sollte sich somit zeitnah darum kümmern. Die Bewerbungsphase läuft bereits. Genauso haben die Vereine, die aktive Einsatzstellen für ein FSJ sind, schon seit einiger Zeit die Möglichkeit, im Internet nach Interessierten zu suchen und Kontakt zu ihnen aufzunehmen.

„Ich habe die vergangenen drei Monate als sehr spannend empfunden, weil ich bereits in sehr viele Bereiche Einblick erhalten konnte. Außerdem finde ich es toll, dass ich zunehmend Verantwortung übernehmen darf”, sagt etwa Nuria Micheel, die seit Anfang September beim MSB ein FSJ absolviert. Die ehemalige Trampolin-Leistungsturnerin erwarb gleich zu Beginn ihres Freiwilligen Sozialen Jahrs eine Lizenz als Übungsleiterin (C) und führt nun schon zwei AGs im Bereich des Offenen Ganztags eigenverantwortlich durch. Dabei gibt sie eine Arbeitsgemeinschaft (AG) zusammen mit Lina Hesselmann, die zum gleichen Zeitpunkt beim MSS ein FSJ begann und bereits zuvor im Besitz der Übungsleiter-C-Lizenz war.

Die FSJler, die beim MSB bzw. MSS tätig sind, werden grundsätzlich in viele Veranstaltungen und Projekte eng eingebunden – oder dürfen diese sogar eigenständig organisieren. So halfen Nuria Micheel und Lina Hesselmann etwa bei den sportmotorischen Testungen im Rahmen des Landesprogramms „Check” sowie beim Skate- und BMX-Contest im Skatepark an der Südstraße mit und werden beim nächsten „Tag der Talente” die Grundschulkinder beim Kennenlernen verschiedener Sportarten unterstützen.

Wer sich für ein FSJ im Sportbereich interessiert, sollte in einem ersten Schritt auf der Homepage des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen (www.lsb-nrw.de) bzw. dessen Sportjugend (www.sportjugend-nrw.de) sowie im Internet unter https://freiwilligendiensteimsport.nrw nach eventuellen Einsatzstellen schauen. Dort sind alle Vereine bzw. Verbände in Nordrhein-Westfalen aufgeführt, die einen FSJler suchen, und es bietet sich die Option, sich ausführlich über Einsatzbereiche, Arbeitszeiten, Anforderungen etc. zu informieren. Über das Stellenportal für Freiwilligendienste im Sport in NRW ist auch eine direkte Bewerbung bei den einzelnen Einsatzstellen möglich.
Bewerbungen um ein FSJ beim MSB bzw. beim MSS, die pro Jahr je eine FSJ-Stelle anbieten, sind an MSB-Geschäftsführerin Nicole Nussbicker zu richten (Tel.: 30 850 40, E-Mail: nicole.nussbicker@msb-mh.de).

Vereine, die FSJler einsetzen, haben die Möglichkeit, dafür über das Programm „Club Support!” gefördert zu werden. Nähere Informationen dazu sind bei MSS-Mitarbeiter Johannes Michels (Tel.: 455 52 03, E-Mail: johannes.michels@muelheim-ruhr.de) erhältlich.

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