Bürgermeister Frank Tatzel gab zusammen mit Helga Karl (Leiterin des Fachbereichs Schule-Sport-Kultur) und Mike Oberhäuser (Fa. Naturholzdesign Am Niederrhein) das neue Lieblingsspielgerät der Schülerinnen und Schüler an der Schule am Deich (hier Klasse 4b mit Schulleiterin Michaela Joost und Lehrerin Heidi Pumpe) offiziell frei (Foto: privat)

Rheinberg. Im Jahr 2016 erhielt die Schule am Deich den Schulentwicklungspreis „Gute, gesunde Schule“ der Unfallkasse NRW in Höhe von 7.000 € unter anderem für die Arbeit zur Stärkung des Selbstbewusstseins und der Verantwortung für sich selbst und durch Projekte wie die Streitschlichtung. Im Klassenrat und im Schülerparlament wurde beraten, was mit dem Preisgeld geschehen sollte. Schnell wurde der Wunsch der Schüler klar formuliert: Ein neues Klettergerüst sollte den Schulhof noch bewegungsfreudiger machen.

Dann ging es an die Planung und Vorüberlegungen für dieses Projekt. Mike Oberhäuser von der Firma „Naturholzdesign Am Niederrhein“ legte einen tollen Entwurf vor, von dem sowohl alle Kinder als auch die Lehrerinnen der Schule am Deich begeistert waren. Das Klettergerüst bietet verschiedene Bewegungsmöglichkeiten und ist aus Robinienholz gebaut. Jetzt musste nur noch die Finanzierung des Projektes gestemmt werden, denn so ganz sollte das Preisgeld des Schulentwicklungspreises für dieses tolle Klettergerüst nicht reichen, auch wenn Mike Oberhäuser als ehemaliger Schüler der Schule am Deich den Preis positiv anpasste.

Hinzu kamen noch eine Spende der Volksbank Niederrhein sowie ein erfolgreicher Sponsorenlauf, bei dem die Kinder für ihre Schule über 900 KM zurücklegten. Insgesamt 4.000 € kamen so zusammen. Die noch fehlenden 6.000 € wurden von der Stadt Rheinberg als Schulträger, finanziert. Damit stand das Projekt und die Arbeiten konnten beginnen.

Pünktlich zu Weihnachten konnte das neue Klettergerüst nun auch offiziell in Betrieb genommen werden. Die Schule am Deich verfügt nun über eine regelrechte Spiellandschaft. Das Klettergerüst ist so beliebt, dass das Klettern in den Pausen unter den Schülerinnen und Schülern aufgeteilt werden muss. Schulleiterin Michaela Joost freut sich zusammen mit ihrem Kollegium und den Eltern über die Erfüllung dieses Herzenswunsches ihrer Schülerinnen und Schüler und bedankt sich bei allen die mitgeholfen haben, dieses Projekt  zu verwirklichen.

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