v.l. Diane Kamps (Oberin DRK-Schwesternschaft Krefeld), Frank Tichelkamp (Brauerei Königshof), Martin Lehmann (Topview4u), Klaus Peter Beier (Initiator), Nancy Gasper (Leiterin stups-KINDERZENTRUM), Dieter Hallmann (Schweri), Michael Koenen (Ingenieurbüro Koenen) (Foto: privat)
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Krefeld. Das Ergebnis ist große Freude über den gelungenen Rekord und große Freude über eine Spende in Höhe von 2 000 Euro für die Kinder- und Jugendhospizarbeit in Krefeld: Im stups-KINDERZENTRUM übergaben Klaus Peter Beier und seine Mitstreiter bei der Aktion „höchster Weihnachtsbaum aus Bierkästen“ die Spendensumme an Diane Kamps, die Oberin der DRK-Schwesternschaft Krefeld.

Der Rekordbaum war auf dem Gelände des METRO Großmarkts in Krefeld aufgebaut und beim Weihnachtsmarkt am 1. Dezember offiziell illuminiert worden. Der Ideengeber, Klaus Peter Beier, hatte diesen 17. Benefiz-Weltrekord für das stups-KINDERZENTRUM auf die Beine gestellt und ist dankbar für die große Hilfe vieler Menschen: Freunde und Arbeitskollegen hatten mitgebaut und zahlreiche Firmen hatten das Material oder ihr Wissen zur Verfügung gestellt: Großen Anteil hatte natürlich die Brauerei Königshofer mit dem Kernmaterial (2704 Bierkästen). Dazu auch die rund 6000 Kabelbinder der Firma Haupa, die Hebebühne der Firma Schweri, die Lichterketten und der große Stern der MK Illumination oder das Statik-Fachwissen von Michael Koenen und das warme Bett im Krefelder Hof nach der anstrengenden Arbeit… Froh sind alle Beteiligten auch, dass die Krefeld Pinguine mit Daniel Pietta als Schirmherr der Aktion dabei waren.

„Für mich ist diese Rekord-Aktion toll: Es war sehr anstrengend, den Baum auf die Höhe von über 15 Meter zu bauen, aber der Anblick mit Beleuchtung am Abend ist schon etwas Besonderes“, meint Klaus Peter Beier. Das Projekt sei auch bei den Krefeldern gut angekommen: Er habe immer wieder beobachtet, dass die Leute in den Folgetagen zum Baum gegangen seien und Selfies gemacht hätten. Insgesamt sei die Aktion professionell und sehr gut von allen, die unterstützt haben, durchgeführt worden. Bei aller Arbeit herrschte immer gute Laune. „Der Baum war sehr schöne und mir war es wichtig, am Ende eine schöne Spendensumme zu haben“, so Beier.

„Am Tag der Illumination konnten wir Kunden, Mitarbeitern und externen Besuchern mit unserem eigens organisierten Weihnachtsmarkt ein schönes kleines Event bieten. Ich bin allen, die sich trotz des nicht optimalen Wetters den ganzen Tag so eingesetzt haben, sehr dankbar“, meint Udo Höfer. Beeindruckend war auch das Feuerwerk zum Abschluss des Tages. Ebenso erfreulich: In den Folgetagen seien die Mitarbeiter des Großmarktes immer wieder von Kunden auf die ungewöhnliche Konstruktion angesprochen worden und konnten den guten Zweck dahinter erklären.

Für Frank Tichelkamp, der mit seiner Brauerei Königshof das wesentliche Material, nämlich die Bierkästen, zur Verfügung gestellt hatte, war die Aktion „vor allem auch ein Beweis von gemeinsamem Handeln. Viele Akteure haben partnerschaftlich etwas gemeinsam gemacht, die sonst nicht unbedingt Projekte zusammen gestalten.“ Die Spendensammlung in der METRO läuft dank einer Aktion mit der Krefelder Brauerei noch bis zum 4. Januar.

Der verfrühte Abbau am 7. Dezember betrübt alle ein bisschen, war aber wegen der Wettervorhersagen – vor allem wegen des starken Windes – unumgänglich: Für die Windstärke boten die Bierkästen-Wände eine zu große Fläche, „für uns alle ging die Sicherheit vor“, so Beier.

Diane Kamps und Nancy Gasper (Leiterin stups-KINDERZENTRUM) sind allen Beteiligten sehr dankbar für den großen Einsatz. „Die Spende ist eine wichtige Unterstützung für unsere Arbeit. Genauso wichtig ist es aber auch, dass viele Menschen erfahren, wo es Hilfe gibt, wenn sie ein behindertes oder krankes Kind haben. Das kann helfen, Sorgen zu mindern oder Probleme zu lösen“, meint Diane Kamps.

Die Krefelder Aktion stellt sich in Zahlen und Fakten wie folgt dar:

  • Der Weihnachtsbaum aus Bierkästen war 15,6 Meter hoch.
  • Verarbeitet wurden 2704 Bierkästen, die die Brauerei Königshofer stellt.
  • Sie wurden mit 6 000 Kabelbindern abgesichert.
  • Der Baum wird mit einem Lichtschlauch (12 x 18m) und einem großen Stern auf der Spitze illuminiert.
  • Die Konstruktion hatte ein Gesamtgewicht von 5,2 Tonnen.
  • An den Aufbauarbeiten beteiligten sich ca. 20 Personen (Freunde, Arbeitskollegen, Familie von Klaus Peter Beier)
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