(Pressebild: Polizei)
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Rhein-Ruhr. Die Polizisten und Feuerwehrleute an Rhein und Ruhr hatten auch an den Weihnachtsfeiertagen einige Einsätze.

Rhein-Kreis Neuss

In Meerbusch-Osterath kam es im dem Zeitraum von Dienstag (25.12.), 13:30 Uhr, auf Mittwoch (26.12.), 19:15 Uhr, zu einem Wohnungseinbruch. Die unbekannten Täter verschafften sich durch Aufhebeln der Terrassentür Zutritt zum Einfamilienhaus auf dem Bommershöferweg. Die Tatverdächtigen durchwühlten diverse Räumlichkeiten. Nach Angaben der Geschädigten wurde nichts entwendet.

Am Mittwochvormittag (26.12.) kam es in Meerbusch-Strümp zu einem versuchten Einbruch in ein Reihenhaus “Am Strümper Busch”. Die Unbekannten versuchten sich, durch Aufhebeln der Eingangstür, Zutritt zum Wohnraum zu verschaffen. Die Tatzeit liegt zwischen 9 bis 13:30 Uhr.

Nachbarn oder Passanten, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, die mit den Einbrüchen in Verbindung stehen könnten, bittet die Kripo um Kontaktaufnahme unter der Telefonnummer 02131 300-0.

Wie man sich bestmöglich vor ungebetenem Besuch schützt, erfährt man auf der Internetseite der Polizei (https://rhein-kreis-neuss.polizei.nrw). Die Experten des Kriminalkommissariats Prävention und Opferschutz beraten Sie, im Rahmen der Kampagne “Riegel vor!”, gerne kostenlos zum Thema technische Sicherungen (02131 300-0).

 

Am zweiten Weihnachtstag (26.12.) gelangten Unbekannte in ein Mehrfamilienhaus an der Stürzelberger Straße in Dormagen-Zons. Dort hebelten sie, in der Zeit zwischen 13:15 Uhr und 15:00 Uhr, eine Wohnungstür auf und entwendeten aus den Räumlichkeiten Bargeld. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise werden unter der Telefonnummer 02131 300-0 erbeten.

Einbruchschutz durch intakte Nachbarschaft: Die Polizei kann nicht überall sein, um Straftaten zu verhindern. Doch Nachbarn, die einander helfen, gibt es fast immer. Pflegen Sie daher den Kontakt zu Ihren Nachbarn – für mehr Lebensqualität und Sicherheit. Sprechen Sie die Bewohner Ihres Hauses oder Ihrer Nachbarhäuser an. Es gilt aufmerksam zu sein, gegenüber Fremden und eine gesunde Skepsis an den Tag zu legen, bevor man jemandem mittels elektronischem Türöffner Zugang zum Haus gewährt. In einer aufmerksamen Nachbarschaft haben Einbrecher, Diebe und Betrüger kaum eine Chance. Wenn Ihnen oder Ihren Nachbarn etwas verdächtig vorkommt verständigen Sie sofort die Polizei (110).

 

Am Mittwoch, 26.12.2018, gegen 03:10 Uhr, wurde die Leitstelle der Polizei von einem Sicherheitsunternehmen darüber informiert, dass es in Neuss an einem Geldautomaten im Bereich des Rheinparkcenters zu einer Alarmauslösung gekommen ist. Ein unmittelbar nach Alarmauslösung am Tatort eingetroffener Streifenwagen konnte noch beobachten, wie sich ein schwarzes Coupe mit hoher Geschwindigkeit über die Rheinallee entfernte. Das Fahrzeug flüchtete im weiteren Verlauf über die Bundesstraße 1 auf die Autobahn 57. Ermittlungen am Tatort ergaben, dass die unbekannten Täter versucht hatten, den Geldautomaten aufzuhebeln. Vermutlich wurden sie im Rahmen der Tatausführung durch die Polizei gestört und konnten die Tat nicht vollenden. Die Kriminalpolizei Neuss hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

 

Krefeld

Unbekannte drangen am Weihnachtswochenende in den Keller der Markuskirche ein und entwendeten ein E-Piano. Sie entkamen unerkannt.

Im Zeitraum von Sonntag (23. Dezember 2018) 17 Uhr bis Montag (24. Dezember 2018) 14 Uhr schlugen die Einbrecher ein Kellerfenster ein und gelangten so in die Kirche.

Sie durchsuchten die Räume und entwendeten ein E-Piano, ein weiteres stellten sie vermutlich zum Abtransport bereit.

Für Hinweise wenden Sie sich bitte an die Polizei Krefeld unter der Rufnummer 02151 / 634-0 oder per E-Mail an hinweise.krefeld@polizei.nrw.de.

 

Am Mittwochmorgen (26. Dezember 2018) hat die Polizei zwei Randalierer gestellt, die zuvor Fahrzeuge beschädigten. Ein Anwohner der Billsteinstraße hörte gegen 04:30 Uhr verdächtige Geräusche. Er beobachtete wie zwei Männer gegen parkende Autos traten und verständigte sofort die Polizei. Es wurden sechs beschädigte Fahrzeuge auf der Virchowstraße und der Kochstraße festgestellt. Polizeibeamte trafen die beiden Tatverdächtigen im Nahbereich an. Sie erwartet nun ein Strafverfahren.

 

Duisburg

Drei Unbekannte versuchten auf der Grunewaldstraße einem 32-Jährigen die Geldbörse zu entwenden, als er am Dienstag (25. Dezember) gegen 02:00 Uhr Pizza ausliefern wollte. Es gelang dem Mann, die drei in die Flucht zu schlagen. Dabei schlugen sie allerdings noch die Windschutzscheibe seines schwarzen Mini ein. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und Angaben zu den Tätern machen können, wenden sich bitte an das KK 13, Rufnummer 2800.

 

Die Blutspur eines Verletzten verfolgten Polizisten heute Nacht gegen 2:20 Uhr vom Krankenhaus zum Tatort auf der Blücherstraße. Ein 47-Jähriger war zuvor mit zwei Stichverletzungen im Bethesda erschienen und hatte angegeben, von zwei Männern ausgeraubt worden zu sein. In der blutverschmierten Wohnung trafen die Beamten auf einen Tatverdächtigen (52) und nahmen ihn fest. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

Oberhausen

Die Polizei fahndet nach drei Räubern, die am frühen Morgen (02:10 Uhr) des 2. Weihnachtsfeiertages auf der Hiberniastraße einen 36-jährigen Mann überfallen haben.

Sie traten und schlugen den wohnsitzlosen Mann zusammen und wollten sein Geld, flüchteten nach der Attacke dann aber ohne Beute in Richtung der Lothringer Straße.

Die von dem Überfallenen hinzugerufenen Polizisten fahndeten sofort mit allen verfügbaren Streifenwagenbesatzungen nach den Räubern. Danach überprüften sie die Personalien des Überfallenen und stellten fest, dass der per Haftbefehl vom LKA gesucht wurde.

Nachdem er die Nacht im Polizeigewahrsam verbracht hatte, wurde er am folgenden Tag in eine Haftanstalt transportiert.

Die Ermittler vom Raubkommissariat suchen jetzt Zeugen.

Haben Sie den Vorfall beobachtet? Können Sie die Täter beschreiben? Können Sie Hinweise auf zur Identität oder den Aufenthaltsort des Gesuchten geben?

Hinweise nimmt das KK12 telefonisch (0208 8260) oder als Email (Poststelle.Oberhausen@polizei.nrw.de) entgegen.

 

Oberhausen wird immer mehr zu einem heißen Pflaster für Kriminelle aller Art. Polizisten kontrollieren mehrfach täglich die “Drogenszene” rund um den Hauptbahnhof und überprüfen Fahrzeugführer auf Drogenkonsum. Die Oberhausener Drogenfahnder (KK12) erhalten immer öfter Hinweise aufmerksamer Bürger und Anwohner, die sich mit der Drogenszene in ihrer Stadt nicht abfinden wollen.

Am Nachmittag des ersten Weihnachtsfeiertages untersuchten Polizisten auf dem Schulhof der Heinrich-Böll-Gesamtschule eine Sachbeschädigung. Unbekannte hatten im Eingangsbereich eine Fensterscheibe eingeschlagen. Kurz nach der Tatortaufnahme entdeckten die Polizisten in einem uneinsehbaren Teil des Schulhofes zwei 15- und 17-jährige Jugendliche. Bei dem sich fortlaufend distanzlos und provozierend verhaltenden 15-Jährigen fanden sie Rauschgift und szenetypische Geräte für den Rauschgiftkonsum.

Nach der Sicherstellung trat der Junge wahllos gegen Gegenstände auf dem Schulhof, ohne dabei jedoch Sachschaden zu verursachen. Darauf angesprochen sagte er, dass er gerade einen Führerschein mache und jetzt Konsequenzen fürchte. Zu Recht. Einen Antrag auf “Eignungsüberprüfung zum Führen von KfZ” wurde der Strafanzeige beigefügt.

Kurz nach Mitternacht (26.12.) überprüften Polizisten auf der Brücktorstraße einen VW Golf mit niederländischen Kennzeichen. Fahrer (31) und Beifahrer (33) hatten sich im Auto plötzlich auffällig hektisch bewegt, nachdem sie den folgenden Streifenwagen bemerkten.

Ein Drogentest beim Fahrer zeigte den Konsum von Amphetaminen an. Unter dem Beifahrersitz lag eine szenetypische Druckverschlusstüte mit einer gelblichen Flüssigkeit und hinter dem Fahrersitz eine Plastiktasche mit fast 60 Gramm Cannabis.

Dem Holländer wurde eine Blutprobe entnommen, die in seinem Auto gefundenen Drogen wurden sichergestellt. Nachdem er eine Sicherheitsleistung in Höhe der zu erwartenden Geldstrafe hinterlegt hatte, konnte er seines Weges ziehen.

Nur wenige Stunden später sprachen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes einer Musikveranstaltung auf der Straße Im Lipperfeld Polizisten an. Sie hatten bei der Einlasskontrolle bei einem Pärchen (27, 32) aus Dortmund mehrere Dutzend Tabletten, Haschisch und Bargeld in einer Stückelung gefunden, die für den Drogenverkauf typisch ist.

Bei dem jüngeren Mann, der im Zusammenhang mit Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetzt in regelmäßigen Abständen bereits polizeilich in Erscheinung getreten war, fanden die Polizisten ein Beschluss des Amtsgerichtes Dortmund. Ein Haftbefehl gegen ihn wurde danach unter der Auflage außer Vollzug gesetzt, dass er sich unter anderem straffrei zu führen hat.

Wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln verbrachte er, gemeinsam mit seiner älteren Komplizin, den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam.

Kurz vor sieben Uhr stoppten Polizisten auf der Osterfelder Straße einen Renault, besetzt mit einem Pärchen aus Düsseldorf (29) und Rheda-Wiedenbrück (27). Die Düsseldorfer Fahrerin, die nach eigenen Aussagen ihren Führerschein nach einer Drogenfahrt vor drei Jahren neu machen musste, wurde jetzt wieder positiv auf Amphetamine, THC, Kokain und Metamphetamine getestet. Bei ihr und ihrem Beifahrer fanden die Polizisten Joints, szenetypische Geräte zum BTM-Konsum, sowie Druckverschlusstütchen mit “weißem Pulver”.

Die Drogen wurden sichergestellt und der Düsseldorferin eine Blutprobe entnommen.

Fast Zeitgleich kontrollierten Polizisten einen 37-jährigen Belgier, der unter dem Einfluss von Amphetamine in seinem Fiat auf der Konrad-Adenauer-Allee unterwegs war. Auch ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

 

Mülheim

Am frühen 2. Weihnachtstag, 26.12., gegen 00:10 Uhr, prallten zwei Fahrzeuge auf der Mellinghofer Straße zusammen. Von den fünf Insassen verletzten sich zwei leicht und einer schwer. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei, fuhr ein 18-jähriger Mülheimer mit zwei Mitfahrern in seinem Opel-Corsa die Mühlenstraße in Richtung Mellinghofer Straße. An der dortigen Kreuzung hätte er die Vorfahrt beachten müssen, da die Ampelanlage zu Nachtzeit nicht in Betrieb war. Offenbar übersah er eine 20-jährige Mülheimerin, die mit ihrem Opel-Astra auf der vorfahrtberechtigten Mellinghofer Straße in Richtung Oberhausen fuhr. Im Einmündungsbereich stießen die beiden Fahrzeuge zusammen. Während die beiden Fahrer mit leichteren Verletzungen aus den augenscheinlich total beschädigten Fahrzeugen stiegen, wurde der 21-jährige Beifahrer der jungen Frau schwerer verletzt. Er verblieb stationär in einem Oberhausener Krankenhaus. Während der Rettungs- und Unfallaufnahme sperrten Polizisten den Unfallbereich für etwa zwei Stunden für den Fahrzeugverkehr in Richtung Oberhausen. Abschleppwagen bargen später die beiden Unfallfahrzeuge.

 

Essen

Eine Weihnachtsüberraschung der besonderen Art erlebte ein Einbrecher Heiligabend (24. Dezember um 21:18 Uhr) in Essen-Frohnhausen. Zunächst erfolgreich vorgehend hatte der 29- jähriger Mann die Haustür des Mehrfamilienhauses an der Breslauer Straße 36 aufgebrochen und sich in den Keller der Bewohner geschlichen. Unangenehm sicher seine Überraschung, als eine Hausbewohnerin auf den Eindringling aufmerksam wurde und kurzerhand die Polizei verständigte, natürlich erst, nachdem sie den Zugang zu den Kellerräumen abschloss. Den Beamten der Polizeiinspektion Süd blieb nur, den eingeschlossenen, polizeibekannten Mann zu befreien und in geeignetere, ebenfalls abschließbare Räumlichkeiten der Essener Polizei, zu fahren. Später fertigten sie die Strafanzeige wegen versuchten Einbruchsdiebstahls.

 

Heiligabend oder den frühen 1. Weihnachtstag (Abendstunden des 24.12. bis zum Morgen des 25.12.) nutzten Einbrecher für ihre Tat in Essen-Heidhausen. Gewaltsam brachen die Unbekannten ein Fenster im Obergeschoss des Hauses am Barkhorstrücken auf und durchsuchten das Gebäude nach Wertgegenständen. Die Bewohner befanden sich zur Tat nicht im Gebäude. Am 1. Weihnachtstag (25.12.) bemerkten Nachbarn den Einbruch und alarmierten die Polizei. Beamte durchsuchten wenig später das Gebäude, schalteten die Sicherungen wieder ein und ermittelten, dass die Eindringlinge die Räume durchwühlt und auch einen Möbeltresor entwendet hatten. Ein vor dem Haus stehender schwarzer Porsche Macan, Kennzeichen E-MK711, stahlen die Einbrecher, nachdem sie die Fahrzeugschlüssel entdeckt hatten. Möglicherweise haben Nachbarn in Heidhausen verdächtige Beobachtungen gemacht, die der Polizei bei der Klärung der Straftat helfen könnten. Hinweise werden unter der zentralen Rufnummer 0201- 8290 erbeten.

 

Ein besorgter Anwohner meldete am 1. Weihnachtstag (25.12. um 14.12 Uhr) der Polizei, dass ein wertvoller Minutenzeiger, auf dem Gehweg des denkmalgeschützten Marktplatzes der Margarethenhöhe, liegen würde. Polizisten konnten kurz darauf den historischen Minutenzeiger sicherstellen, der von einer Uhr am Haus Hoher Weg 15 abgefallen war. Vorsichtshalber baten die Polizisten ihre Kollegen der Feuerwehr um Hilfe, die mit ihrem Leiterwagen in luftiger Höhe die alte Uhr kontrollierten. Die Polizei klärt nun, wer für das Gebäude, mit einem Lebensmittelgeschäft im Erdgeschoss, verantwortlich ist. (ots)

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