- „Vor Ort 2018“: Ulrike Waltemathe, 2015-2017, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019 (Foto: Frank Vinken)

Duisburg. Am Sonntag, 17. Februar, besteht für Besucher*innen die letzte Möglichkeit, die drei aktuellen Wechselausstellungen des Lehmbruck Museums zu besichtigen. Zu den Ausstellungen „Vor Ort  2018“, „Oskar Schlemmer: 100 Jahre Bauhaus“ und „Meisterwerke des Expressionismus“ werden um 11.30 Uhr öffentliche Führungen angeboten.

„Vor Ort 2018“:

Die Mitglieder der Interessengemeinschaft Duisburger Künstler haben eine besondere Beziehung zur Stadt, da sie hier geboren wurden oder / und in Duisburg leben und arbeiten. Eine Jury hatte aus den über 120 Bewerbungen sehr qualitätvolle und abwechslungsreiche Werke ausgewählt. Fast alle künstlerischen Gattungen sind vertreten: Malerei, Skulptur, Fotografie und Zeichnung bis zur Installation und zum Video sind Internationalität und Freiheit des Kunstschaffens erkennbar. Die unterschiedlichen Werke vermitteln einen außergewöhnlich guten Eindruck von der Vitalität des Kunstschaffens in unserer Stadt.

„Oskar Schlemmer: 100 Jahre Bauhaus“

Die Kabinettausstellung zu Oskar Schlemmer (1988-1943) ist Teil des Bauhaus-Jubiläums in Nordrhein-Westfahlen „100 jahre bauhaus im westen“. Schlemmer gilt als einer der einflussreichsten und vielseitigsten Künstler des Bauhauses. Er war nicht nur als Maler, sondern auch als Grafiker, Wandgestalter, Bühnenbildner, Choreograf und Bildhauer tätig. Auf 140 m² präsentiert die Ausstellung grafische, malerische und skulpturale Arbeiten des Künstlers in Duisburg.

„Meisterwerke des Expressionismus“:

Die Ausstellung bietet einen Einblick in eine der künstlerisch interessantesten Perioden des 20. Jahrhunderts. Sie beleuchtet zwei zentrale Aspekte des Expressionismus: Aktdarstellungen und Farbe als künstlerisches Ausdrucksmittel. Auf Reisen an die Moritzburger Teiche und nach Fehmarn entstehen Gemälde, die Akte, eingebunden in die unberührte Natur, zeigen. Sie sind Zeugnisse der Sehnsucht nach einer naturnahen, freien Lebensweise, die in einem starken Kontrast zu den Regeln des akademischen Kunstbetriebs und den starren Konventionen der wilhelminischen Gesellschaft stehen.

Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

Beitrag drucken
Anzeigen