Das Seminar für ehrenamtliche rechtliche Betreuer in Moers fand regen Zuspruch (Foto: Bischöfliche Pressestelle / Christian Breuer)
Anzeige

Moers/Niederrhein. Wer die rechtliche Betreuung für einen anderen Menschen übernimmt, zum Beispiel geistig behinderte Angehörige, übernimmt damit eine große Verantwortung. Bei einem Einführungs- und Fortbildungsseminar hat der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Moers 15 Frauen und Männer aus Alpen, Moers, Neukirchen-Vluyn, Weeze und Xanten über ihre Rechte und Pflichten als ehrenamtliche rechtliche Betreuer informiert. An vier Thementagen ging es zum Beispiel um gesetzliche Grundlagen, den Umgang mit den Betreuten aber auch Unterstützungs- und Beratungsmöglichkeiten. Zum erfolgreichen Abschluss erhielten sie eine Teilnahmebescheinigung von der Referentin Jule Hartings, die beim SkF arbeitet.

Sie weiß, dass die Betreuung oft ein Spagat ist: „Die Betreuer begleiten ihre Angehörigen zum Beispiel zum Arzt, füllen für sie oder mit ihnen Anträge und Verträge aus. Da sollten sich die Betreuer sicher sein, was sie dürfen und was nicht.“ Dazu diente das Seminar des SkF, das kostenlos und unabhängig von Nationalität und Konfessionen allen Interessierten offen stand. „Oft spreche ich mit Menschen, die schon seit vielen Jahren Betreuer sind und gar nicht wissen, dass es solche Angebote gibt“, sagt Hartings. Daher macht sie schon jetzt auf das nächste Seminar aufmerksam, das im November 2019 vom SkF angeboten wird, dann in Alpen.

Darüber hinaus bietet der Sozialdienst einzelne Thementage an, die sich insbesondere an ehrenamtliche rechtliche Betreuer und Vorsorgebevollmächtigte richten. Der nächste ist am Samstag, 6. April, von 10 bis 14 Uhr beim Skf in Moers, Haagstraße 30. Thema ist das Bundesteilhabegesetz und die damit einhergehenden Veränderungen. Weitere Informationen zu den Seminaren und den Thementagen gibt es bei Jutta Hartings per Mail an hartings@skf-moers.de oder telefonisch unter der Nummer 02841 9225110.

Beitrag drucken
Anzeigen